DEMONTAGE UND RECYCLING IN DEUTSCHLAND UND EUROPA
Demontage und Recycling industrieller Anlagen
LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK
Demontage, Materialtrennung und Verwertung aus einer Hand
Kontrollierte Demontage
Fachgerechter Abbau von Maschinen, Anlagen, Betriebseinrichtungen und technischen Komponenten nach abgestimmtem Projektumfang.
Sortierung und Trennung
Trennung von Metallen, Bauteilen, Wertstoffen, Restmaterialien und zu entsorgenden Bestandteilen.
Recycling und Verwertung
Übergabe verwertbarer Materialien an geeignete Recycling- und Verwertungswege unter Berücksichtigung der Projektanforderungen.
Dokumentation und Nachweise
Abstimmung und Bereitstellung relevanter Informationen zu Verwertung, Entsorgung und Übergabe der demontierten Materialien.
Vom Rückbau bis zur nachvollziehbaren Verwertung
Demontage und Recycling müssen frühzeitig gemeinsam gedacht werden. Bereits vor dem Abbau prüfen wir, welche Materialien, Bauteile und Anlagenbestandteile anfallen und wie diese wirtschaftlich und fachgerecht weiterbehandelt werden können.
Anschließend koordinieren wir Demontage, Sortierung, Abtransport, Verwertung und Entsorgung. Dadurch entsteht ein strukturierter Ablauf, der technische Umsetzung und Materialverwertung sinnvoll verbindet.
Ablauf in vier Schritten
- Bestandsaufnahme und Materialeinschätzung
- Demontage und Sortierung
- Abtransport und Verwertung
- Entsorgung, Dokumentation und Übergabe
Vorteile
- Ein zentraler Ansprechpartner
- Rund 60 erfahrene Monteure
- Deutschland- und europaweiter Einsatz
- Demontage und Recycling sinnvoll kombiniert
- Nachvollziehbare Verwertungs- und Entsorgungswege
IHR DEMONTAGE- UND RECYCLINGPROJEKT
Lassen Sie uns Rückbau und Verwertung gemeinsam planen
Professionelles Recycling industrieller Anlagen in Deutschland und Europa
Die m+ Industrieservice GmbH ist Ihr spezialisierter Generalunternehmer für das fachgerechte und rechtssichere Recycling industrieller Anlagen. Wenn Produktionslinien veralten, Logistikzentren umstrukturiert werden oder ganze Fabriken schließen, überführen wir Ihre ausgedienten Betriebseinrichtungen in einen nachhaltigen Wertstoffkreislauf.
Unser Leistungsspektrum umfasst die kontrollierte Demontage von Maschinen, komplexen Anlagen und massiven Betriebseinrichtungen. Daran schließt sich nahtlos die präzise Sortierung, die lukrative Verwertung und die gesetzeskonforme Entsorgung der anfallenden Materialien an. Wir garantieren Ihnen, dass Rückbau und Recycling in einem perfekt abgestimmten, transparenten Projektablauf zusammengeführt werden. Mit modernstem Schwerlastequipment, hochqualifizierten Fachkräften und einem starken Logistiknetzwerk realisieren wir diese anspruchsvollen Industrieprojekte branchenübergreifend in Deutschland und ganz Europa.
Was bedeutet das Recycling industrieller Anlagen in der Praxis?
Das Recycling industrieller Anlagen beschreibt einen ganzheitlichen, ingenieurtechnischen Prozess, der weit über die einfache Verschrottung von Altmetall hinausgeht. Wenn industrielle Anlagen das Ende ihres technologischen oder wirtschaftlichen Lebenszyklus erreicht haben, müssen sie aus den Produktionshallen entfernt werden, um Platz für Innovationen zu schaffen. In der Praxis bedeutet dies, dass riesige Materialmengen bewegt, zerlegt und verarbeitet werden müssen.
Bei der m+ Industrieservice GmbH beginnt dieser Prozess mit der systematischen Außerbetriebnahme und der medientechnischen Trennung der Anlage vom Strom- und Versorgungsnetz. Anschließend erfolgt eine kontrollierte mechanische Demontage, bei der die Maschine in transportfähige Baugruppen zerlegt wird. Der Kern des Recyclings findet dann durch die sortenreine Fraktionierung statt: Wertvolle Metalle, Kunststoffe, Elektronikbauteile und Betriebsflüssigkeiten werden strikt voneinander getrennt. Unser Ziel ist es, den Anteil der Materialien, die als Sekundärrohstoffe wieder in die industrielle Produktion zurückfließen, zu maximieren und die Restmüllmenge auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.
Warum ist die m+ Industrieservice GmbH der ideale Partner für dieses Vorhaben?
Die größte Herausforderung beim Recycling industrieller Anlagen ist die Koordination der zahlreichen Schnittstellen. Werden für die Demontage, den Schwerlasttransport, die Gefahrstoffentsorgung und die Schrottverwertung separate Firmen beauftragt, kommt es unweigerlich zu Terminverzögerungen, explodierenden Kosten und rechtlichen Unklarheiten hinsichtlich der Abfallverantwortung.
Als Generalunternehmer bündelt die m+ Industrieservice GmbH all diese Disziplinen. Wir bieten Ihnen einen lückenlosen "End-to-End"-Service. Sie haben genau einen Projektleiter, der die gesamte Baustelle steuert. Wir bringen unser eigenes Hebezeug (wie hydraulische Hubgerüste und Schwerlaststapler) mit, stellen zertifiziertes Demontagepersonal und verfügen über ein etabliertes Netzwerk zu Schmelzwerken und Entsorgungsfachbetrieben. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz schließen wir Reibungsverluste aus, übernehmen die volle rechtliche Verantwortung (nach KrWG und DGUV) und garantieren Ihnen die besenreine Übergabe Ihrer Hallen zum vertraglich fixierten Stichtag.
Welchen Beitrag leistet das Recycling zur modernen Kreislaufwirtschaft?
Das Recycling industrieller Anlagen ist ein fundamentaler Baustein der modernen Kreislaufwirtschaft (Circular Economy). Die Produktion von Primärrohstoffen – insbesondere von Stahl, Aluminium und Kupfer – ist extrem energieintensiv und verursacht enorme CO2-Emissionen. Durch den fachgerechten Rückbau und das professionelle Recycling alter Produktionsstätten werden diese Metalle als hochwertige Sekundärrohstoffe zurückgewonnen (Urban Mining).
Die m+ Industrieservice GmbH unterstützt Unternehmen aktiv dabei, ihre eigenen ESG-Ziele (Environmental, Social, Governance) und Nachhaltigkeitsvorgaben zu erreichen. Indem wir Industrieanlagen sortenrein zerlegen und dem Rohstoffkreislauf zuführen, verringern wir den ökologischen Fußabdruck unserer Kunden massiv. Jede Tonne recycelter Stahl spart im Vergleich zur Neuproduktion erhebliche Mengen an Energie und Eisenerz. Darüber hinaus stellen wir durch die strikte Einhaltung des deutschen Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) sicher, dass umweltschädliche Substanzen fachgerecht neutralisiert werden und nicht in die Umwelt gelangen.
Wie läuft die kontrollierte Demontage vor dem eigentlichen Recycling ab?
Bevor das Material dem Recyclingkreislauf zugeführt werden kann, muss die Anlage sicher und kontrolliert demontiert werden. Ein unkontrollierter Abbruch durch rohe Gewalt würde Wertstoffe verunreinigen (Vermischung von Kupfer und Stahl) und erhebliche Gefahren für die Bausubstanz der Halle mit sich bringen.
Die m+ Industrieservice GmbH geht hier hochgradig methodisch vor. Der erste Schritt ist die medientechnische Freischaltung: Elektrofachkräfte trennen die Anlage vom Stromnetz, während Pneumatik- und Hydraulikleitungen drucklos gemacht und entleert werden. Anschließend beginnt die mechanische Demontage "Top-Down" (von oben nach unten) und von außen nach innen. Verkleidungen, Kabelstränge und Schaltschränke werden zuerst demontiert. Erst danach werden die schweren Gusskörper, Stahlträger oder Maschinenbetten mit Brennschneidegeräten, Plasmaschneidern oder hydraulischen Scheren in handliche, transportfähige Segmente zerlegt. Diese strukturierte Herangehensweise schützt die verbleibende Infrastruktur in Ihrer Produktionshalle.
Welche Arten von technischen Anlagen und Betriebseinrichtungen werden demontiert?
Unser technisches Know-how erlaubt es uns, das Recycling industrieller Anlagen branchenübergreifend und für unterschiedlichste Anlagentypen durchzuführen. Die m+ Industrieservice GmbH demontiert und recycelt unter anderem:
- Verfahrenstechnische Großanlagen: Kesselsysteme, Abfüllanlagen, Reaktoren und kilometerlange Rohrleitungssysteme aus der Chemie-, Pharma- oder Lebensmittelindustrie.
- Werkzeugmaschinen und Pressen: Tonnenschwere CNC-Bearbeitungszentren, hydraulische und mechanische Pressen sowie Spritzgussmaschinen aus der Automobilzulieferer- und Kunststoffindustrie.
- Automatisierte Produktionslinien: Komplette Taktstraßen, Schweißroboter-Zellen, Fördertechnik (Gurtförderer, Rollenbahnen) und Sorter-Anlagen.
- Industrielle Lagersysteme: Wir übernehmen den Rückbau gewaltiger Stahlstrukturen wie Hochregallager, mehrgeschossige Fachbodenanlagen, Kragarmregale und Stahlbaubühnen.
Unabhängig von der Dimension der Anlage garantieren wir eine fachmännische Zerlegung, die optimal auf die nachfolgenden Recyclingprozesse abgestimmt ist.
Welches Spezialequipment wird für die schwere Industriedemontage eingesetzt?
Das Recycling industrieller Anlagen erfordert schweres Gerät, da die Anlagenkomponenten oft Dutzende Tonnen wiegen und in engen Fabrikhallen manövriert werden müssen. Die m+ Industrieservice GmbH verfügt über einen eigenen, hochmodernen Maschinenpark für diese Einsätze.
Für das Anheben von extrem schweren Maschinenbetten in Hallen mit geringer Deckenhöhe nutzen wir hydraulische Hubgerüste (Gantry Systems), die Lasten von mehreren hundert Tonnen bewältigen können. Der bodenschonende Transport zur Verlade- oder Zerlegezone erfolgt über lenkbare Schwerlast-Panzerrollen oder Luftkissen-Transportsysteme. Für Abbrucharbeiten an Maschinenfundamenten setzen wir ferngesteuerte, emissionsfreie Abbruchroboter (z.B. Brokk) ein. Der vertikale Rückbau von Regalsystemen und Rohrbrücken wird durch unsere zertifizierten Bediener in Scherenarbeitsbühnen und Teleskopsteigern durchgeführt. Dieses Equipment ermöglicht es uns, auch in laufenden Betrieben sicher und erschütterungsarm zu arbeiten.
Wie erfolgt die Sortierung der Materialien direkt auf der Baustelle?
Die Wirtschaftlichkeit und die ökologische Effizienz beim Recycling industrieller Anlagen hängen maßgeblich von der Sortenreinheit ab. Je besser die Materialien direkt am Entstehungsort getrennt werden, desto höher ist ihr späterer Marktwert und desto geringer sind die Kosten für die Restmüllentsorgung.
Die m+ Industrieservice GmbH betreibt sogenanntes "Urban Mining" direkt in Ihren Werkshallen. Noch während unsere Monteure die Anlage demontieren, wird das Material in bereitgestellte Schrott- und Abfallcontainer fraktioniert. Wir achten penibel darauf, dass Stähle nicht mit Kupferkabeln, Aluminium oder Kunststoffen vermischt werden. Kabelstränge werden separat gesammelt, da der darin enthaltene Kupferkern extrem wertvoll ist. Elektronische Baugruppen, Platinen und Schaltschränke werden ebenfalls getrennt erfasst. Große Stahlbauteile werden vor Ort brennschneidetechnisch auf ofengerechte Maße zerkleinert, um die Ladekapazität der LKW maximal auszunutzen und Transportkosten zu sparen.
Welche Wertstoffe können beim Recycling industrieller Anlagen zurückgewonnen werden?
Industrieanlagen sind wahre Rohstofflager. Durch unsere professionelle Demontage und Sortierung gewinnen wir eine Vielzahl wertvoller Sekundärrohstoffe zurück, die an Schmelzwerke und Aufbereiter weitergeleitet werden:
- Schwerer Maschinenguss und Baustahl: Die Grundgerüste von Pressen, Maschinenbetten und Regalsystemen bestehen aus hochwertigem Stahl (FE-Schrott), der vollständig und ohne Qualitätsverlust eingeschmolzen werden kann.
- Hochlegierte Stähle: Edelstahl, V2A oder V4A, die besonders in der Lebensmittel- und Chemieindustrie verbaut sind, erzielen aufgrund ihrer Legierungsbestandteile (Nickel, Chrom) hohe Schrotterlöse.
- Nichteisenmetalle (NE-Metalle): Aluminium aus Verkleidungen und Gehäusen, Messing aus Armaturen sowie Blei aus Akkumulatoren.
- Kupfer und Edelmetalle: Kupfer aus Starkstromkabeln, Wicklungen von Elektromotoren und Transformatoren sowie Gold, Silber und Palladium aus den Platinen der Anlagensteuerung (SPS).
Diese konsequente Wertstoffrückgewinnung ist der Schlüssel, um die Kosten der Demontage drastisch zu reduzieren.
Was passiert mit noch voll funktionsfähigen Anlagenkomponenten?
Nicht jedes Bauteil einer ausgemusterten Anlage muss zwingend in den Schredder oder in den Schmelzofen. Oftmals enthält eine Industrieanlage noch hochmoderne, voll funktionsfähige Komponenten, deren Marktwert weit über dem reinen Schrottwert liegt. Die m+ Industrieservice GmbH integriert daher ein intelligentes Asset Management in das Recyclingprojekt.
Wir prüfen Anlagen, Maschinen, Industrieroboter, Transformatoren oder normkonforme Regalsysteme vor dem Rückbau auf ihre Wiederverwendbarkeit. Funktionsfähige Baugruppen demontieren wir zerstörungsfrei und führen sie dem weltweiten Gebrauchtmaschinenmarkt zu. Auch intakte Ersatzteile, wie teure Servomotoren, Frequenzumrichter oder Pumpen, können als begehrte "Spare Parts" vermarktet werden. Die Erlöse aus diesem Wiederverkauf verrechnen wir transparent mit den Kosten für unseren Demontage- und Entsorgungseinsatz. Dadurch wird das Recycling industrieller Anlagen für Ihr Unternehmen ökonomisch hochattraktiv.
Wie geht m+ Industrieservice mit Gefahrstoffen und Betriebsflüssigkeiten um?
Der Umgang mit Gefahrstoffen ist der kritischste Aspekt beim Recycling industrieller Anlagen. Eine unsachgemäße Handhabung führt nicht nur zu massiven Umweltschäden, sondern zieht auch empfindliche strafrechtliche Konsequenzen für den Anlagenbetreiber nach sich. Die m+ Industrieservice GmbH agiert hier kompromisslos nach den strengen Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG).
Bevor die Anlage zerlegt wird, führen wir eine vollständige medientechnische Entleerung durch. Kühlschmierstoffe (KSS), Emulsionen, Hydrauliköle, Thermoöle und Schmierfette werden fachmännisch abgepumpt, in flüssigkeitsdichte IBC-Container gefüllt und gesichert. Rohrleitungen werden mit Druckluft restlos freigeblasen. Neben Flüssigkeiten treffen wir bei älteren Anlagen häufig auf fest verbaute Schadstoffe wie Asbest (in Brandschutzklappen oder Flanschdichtungen), Künstliche Mineralfasern (KMF) oder PCB-haltige Kondensatoren. Diese Bauteile werden unter Einhaltung der TRGS-Richtlinien von speziell geschultem Personal staubdicht verpackt und an zugelassene Sonderabfalldeponien übergeben.
Wie wird die Einhaltung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) garantiert?
Das deutsche Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) nimmt den Abfallerzeuger – in der Regel Sie als Anlagenbetreiber – in die Pflicht, für die ordnungsgemäße Entsorgung Sorge zu tragen. Mit der Beauftragung der m+ Industrieservice GmbH als Generalunternehmer lagern Sie die operative Verantwortung für die korrekte Abwicklung vollständig an uns aus.
Wir arbeiten ausschließlich mit auditierten, nach Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV) zertifizierten Transport- und Entsorgungspartnern zusammen. Jeder Container, der Ihr Werksgelände verlässt, wird exakt deklariert. Über das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) dokumentieren wir den Weg aller gefährlichen und ungefährlichen Abfälle lückenlos. Sie erhalten von uns nach Abschluss des Recyclings eine komplette Dokumentationsmappe, die alle Übernahmescheine, Wiegeprotokolle der Schrotthändler und Entsorgungsnachweise für Sondermüll enthält. So haben Sie bei Audits von Umweltbehörden oder im Rahmen der ISO 14001 Zertifizierung jederzeit absolute Rechtssicherheit.
Wie wird Elektronikschrott aus industriellen Anlagen rechtskonform recycelt?
Industrieanlagen sind in hohem Maße digitalisiert und elektrifiziert. Beim Rückbau fallen große Mengen an Elektronikschrott an: von zentnerschweren Schaltschränken über speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) bis hin zu Frequenzumrichtern und Industrie-PCs. Die Entsorgung dieser Komponenten unterliegt europaweit der WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment) bzw. dem deutschen Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG).
Die m+ Industrieservice GmbH demontiert elektronische Bauteile gezielt und getrennt vom groben Metallschrott. Wir separieren Platinen, Leistungselektronik und Kabelbäume, um Kurzschlüsse oder das Austreten von Batteriesäuren aus Pufferbatterien zu verhindern. Diese Elektronikfraktionen übergeben wir an spezialisierte Recyclingbetriebe, die in komplexen metallurgischen Verfahren die darin enthaltenen Edelmetalle (Gold, Silber, Palladium) und seltenen Erden zurückgewinnen und Schadstoffe wie Blei oder Flammschutzmittel sicher neutralisieren.
Bieten Sie das Recycling industrieller Anlagen europaweit an?
Ja, industrielle Produktionsnetzwerke sind global und europäisch eng verflochten. Wenn internationale Konzerne ihre Werke konsolidieren, Produktionen verlagern oder veraltete Standorte im Ausland schließen, steht die m+ Industrieservice GmbH als verlässlicher Partner bereit. Wir realisieren das Recycling industrieller Anlagen und umfassende Betriebsauflösungen nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa – von Skandinavien bis in die Benelux-Staaten und Südeuropa.
Eine strategisch herausragende Rolle für unser internationales Geschäft spielt dabei die eigene, operativ starke Unternehmensstruktur der m+ Industrieservice in Polen. Diese Niederlassung fungiert als hochperformanter Knotenpunkt (Hub) für den stark wachsenden mittel- und osteuropäischen Markt (CEE). Mit interkulturell geschulten, mehrsprachigen Projektleitern, einer tiefen Kenntnis der osteuropäischen Industrielandschaft und unserem starken regionalen Logistiknetzwerk können wir Großprojekte in Polen und den angrenzenden osteuropäischen Ländern deutlich agiler, kosteneffizienter und reibungsloser abwickeln als rein national agierende Unternehmen.
Wie funktioniert der grenzüberschreitende Transport von Demontagematerialien?
Der Transport von Anlagen, Schrott und Abfällen über europäische Ländergrenzen hinweg ist logistisch und rechtlich hochkomplex. Er unterliegt den strengen Regeln der europäischen Abfallverbringungsverordnung (VVA). Die m+ Industrieservice GmbH übernimmt die vollständige Steuerung dieses grenzüberschreitenden Logistikprozesses.
Wir koordinieren die Gestellung von internationalen Schwerlasttransporten und internationalen Speditionen. Wenn demontierte Anlagen für das Recycling oder zur Verschrottung über Grenzen transportiert werden müssen, kümmern wir uns um das komplexe Notifizierungsverfahren bei den beteiligten Umweltbehörden. Bei Projekten, die europäische Nicht-EU-Staaten (wie die Schweiz oder Großbritannien) einschließen, übernehmen unsere Experten in enger Abstimmung mit Zollagenturen alle notwendigen Zollformalitäten. Durch diese exakte Synchronisation der Logistikkette verhindern wir teure Standzeiten unserer Demontageteams und garantieren einen stetigen Abfluss der Materialien von der europäischen Baustelle.
Wie stellen Sie die rechtliche Compliance bei europäischen Projekten sicher?
Der internationale Einsatz von Fachkräften ist durch EU-Entsenderichtlinien streng reguliert. Für Sie als Auftraggeber ist absolute rechtliche Compliance essenziell, da Sie andernfalls für Verstöße gegen Arbeits- und Sozialgesetze (wie illegale Arbeitnehmerüberlassung oder Sozialdumping) in die Subsidiärhaftung genommen werden können.
Die m+ Industrieservice GmbH garantiert Ihnen europaweit absolute Rechtssicherheit. Vor jedem Auslandseinsatz beantragen wir für unsere Demontage-Teams die gesetzlich vorgeschriebenen A1-Bescheinigungen, die den Nachweis der korrekten Sozialversicherung im Heimatland erbringen. Zudem übernehmen wir die elektronischen Vorab-Meldungen bei den Arbeitsbehörden des jeweiligen Ziellandes (z.B. über das SIPSI-Portal in Frankreich oder Limosa in Belgien). Wir verpflichten uns vertraglich dazu, dass alle landesspezifischen Mindestlöhne, Arbeitszeitgesetze und strengen lokalen Arbeitsschutzvorgaben (HSE) auf unseren europäischen Baustellen ausnahmslos eingehalten werden.
Wie gestaltet sich der zeitliche Projektablauf beim Recycling industrieller Anlagen?
Ein industrielles Recyclingprojekt erfordert eine minutiöse Taktung, um Produktionsausfälle in benachbarten Hallenbereichen zu vermeiden und den vereinbarten Räumungstermin exakt einzuhalten. Der Projektablauf der m+ Industrieservice GmbH ist streng strukturiert:
- Audit & Planung: Vor-Ort-Begehung, Erfassung der Anlagen (Asset-Liste), Prüfung der Statik und Fluchtwege, Erstellung des Demontage- und Sicherheitskonzepts (Gefährdungsbeurteilung).
- Baustelleneinrichtung: Absperrung des Arbeitsbereichs (ggf. Staub- und Lärmschutz), Einbringung von Hubgerüsten, Staplern und Spezialwerkzeugen.
- Medientechnische Trennung: Sicheres Freischalten der Anlagen von Strom, Pneumatik und Hydraulik; Entleerung aller Betriebsflüssigkeiten.
- Rückbau & Sortierung: Top-Down-Demontage der Maschinen und Regale. Unmittelbare, sortenreine Fraktionierung der Materialien in Wertstoffe und Restmüll.
- Abtransport: Just-in-Time-Verladung auf bereitgestellte LKW und Abrollcontainer, um das Baufeld kontinuierlich freizuhalten.
- Endreinigung & Übergabe: Besenreine Reinigung der Flächen, Kappen von Bodenankern und finale, dokumentierte Übergabe der Halle an den Auftraggeber.
Wie wird die Wirtschaftlichkeit eines Recyclingprojekts für uns maximiert?
Das Recycling industrieller Anlagen muss keine reine Kostenstelle sein. Die m+ Industrieservice GmbH optimiert die Projektkalkulation durch einen intelligenten Umgang mit den anfallenden Ressourcen, sodass die Wirtschaftlichkeit für Ihr Unternehmen massiv gesteigert wird.
Unser Geschäftsmodell basiert auf der konsequenten Gegenrechnung. Die Kosten, die für das Personal, das schwere Equipment und die Entsorgung von Sondermüll entstehen, werden direkt mit den Erlösen aus der Wertstoffgewinnung verrechnet. Durch unsere extrem sortenreine Trennung auf der Baustelle erzielen wir Höchstpreise an den Rohstoffbörsen für Stahlschrott, Kupfer und Aluminium. Noch lukrativer ist unser Asset Management: Wenn wir intakte Baugruppen, Roboter oder normkonforme Regalsysteme aus Ihrer Anlage demontieren und auf dem Gebrauchtmarkt verkaufen oder direkt ankaufen, fließt dieser Wert in die Projektkalkulation ein. In vielen Fällen reduzieren sich die Kosten der Demontage dadurch drastisch, oder das Projekt generiert sogar einen positiven Cashflow (Return on Investment) für Ihr Unternehmen.
Welche Dokumentation erhalten wir nach Abschluss der Arbeiten?
Transparenz, Nachvollziehbarkeit und absolute Rechtssicherheit bilden den Abschluss unserer Leistung. Wenn die Industrieanlage vollständig demontiert und recycelt ist, übergeben wir Ihnen nicht nur eine leere, besenreine Halle, sondern eine umfassende Projektdokumentation.
Sie erhalten ein beidseitig unterzeichnetes Abnahmeprotokoll, das die ordnungsgemäße und mängelfreie Erfüllung des Auftrags bescheinigt. Der wichtigste Teil der Dokumentation betrifft jedoch die Stoffströme: Wir händigen Ihnen alle abfallrechtlich relevanten Unterlagen aus. Dazu gehören die Wiegescheine der Schrotthändler, die Gutschriften aus der Materialverwertung, die elektronischen Abfallnachweisverfahren (eANV) sowie die Übernahmescheine und Entsorgungsnachweise für sämtliche Gefahrstoffe (wie Altöle oder Asbest). Mit diesem "Rundum-Sorglos-Paket" können Sie das Recyclingprojekt kaufmännisch sauber abschließen und gegenüber Umweltbehörden oder Auditoren jederzeit eine zu 100 Prozent gesetzeskonforme Entsorgung nachweisen.