WINDENERGIE-RÜCKBAU IN DEUTSCHLAND UND EUROPA
Windenergieanlagen kontrolliert zurückbauen
LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK
Rückbau von Windenergieanlagen strukturiert geplant
Rückbauplanung
Abstimmung von Standort, Anlagenbestandteilen, Zeitfenster, Zufahrten, Kranflächen und erforderlichen Rückbauschritten.
Demontage der Anlage
Kontrollierte Demontage von Turm, Maschinenhaus, Rotorblättern und weiteren Anlagenbestandteilen nach abgestimmtem Ablauf.
Abtransport und Logistik
Koordination von Kranleistungen, Verladung, Abtransport und Weiterleitung der demontierten Anlagenbestandteile.
Verwertung und Entsorgung
Materialtrennung, Recycling, Entsorgung und Dokumentation der verwertbaren oder zu entsorgenden Bestandteile.
Vom Rückbaukonzept bis zur geräumten Fläche
Beim Rückbau von Windenergieanlagen müssen technische, logistische und entsorgungsbezogene Anforderungen frühzeitig zusammengeführt werden. Dazu gehören unter anderem Zufahrten, Kranstellflächen, Demontagereihenfolge, Transportwege, Materialtrennung und der gewünschte Endzustand des Standortes.
m+ Industrieservice koordiniert die erforderlichen Leistungen und sorgt dafür, dass Demontage, Abtransport, Recycling, Entsorgung und Fundamentrückbau in einem nachvollziehbaren Ablauf umgesetzt werden.
Ablauf in vier Schritten
- Standortprüfung und Rückbauplanung
- Demontage und Krankoordination
- Abtransport und Materialtrennung
- Recycling, Entsorgung und Übergabe
Vorteile
- Ein zentraler Ansprechpartner
- Rund 60 erfahrene Monteure
- Deutschland- und europaweiter Einsatz
- Demontage, Logistik und Entsorgung aus einer Hand
- Strukturierter Rückbau inklusive Fundamentarbeiten
IHR WINDENERGIE-RÜCKBAU
Lassen Sie uns den Rückbau Ihrer Windenergieanlage planen
Professioneller Windenergie Rückbau in Deutschland und Europa
Die m+ Industrieservice GmbH ist Ihr erfahrener Generalunternehmer für den hochkomplexen WINDENERGIE RÜCKBAU. Wenn Windkraftanlagen das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreichen, aus der EEG-Förderung fallen oder im Rahmen eines Repowering-Projekts durch leistungsstärkere Turbinen ersetzt werden, bedarf es eines präzise orchestrierten Demontageprozesses.
Wir unterstützen Betreibergesellschaften, Projektentwickler und Energieversorger ganzheitlich. Unser Leistungsspektrum umfasst die komplette Steuerung des Projekts: Wir koordinieren die mechanische Demontage, hochspezialisierte Kran- und Logistikleistungen, den Schwerlast-Abtransport, die Materialtrennung, das fachgerechte Recycling sowie die Entsorgung. Zudem übernehmen wir den vollständigen Rückbau von Fundamenten und die Renaturierung der Flächen. In einem exakt abgestimmten Projektablauf garantieren wir höchste Arbeitssicherheit und Rechtssicherheit – mit starker operativer Präsenz in Deutschland und ganz Europa.
Was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Windenergie Rückbau?
Der Windenergie Rückbau beschreibt den vollständigen, systematischen und rechtssicheren Abbau einer Windkraftanlage am Ende ihres Lebenszyklus. Windenergieanlagen (WEA) sind gigantische industrielle Bauwerke. Wenn diese nach 20 bis 25 Jahren ihre technische Lebensdauer erreicht haben oder die garantierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ausläuft, ist ein Weiterbetrieb oft nicht mehr wirtschaftlich. In diesem Fall verlangt der Gesetzgeber – meist verankert in der ursprünglichen Baugenehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) – einen vollständigen Rückbau der Anlage.
Dieser Prozess geht weit über das bloße "Fällen" des Turms hinaus. Der Windenergie Rückbau erfordert ein methodisches "Reverse Engineering". Die Anlage muss fachgerecht vom Stromnetz getrennt (freigeschaltet) werden. Danach folgt die kontrollierte Demontage von Rotorblättern, Nabe, Maschinenhaus (Gondel) und den Turmsegmenten mittels schwerer Raupenkräne. Ein entscheidender Teil des Prozesses, den die m+ Industrieservice GmbH verantwortet, ist die anschließende lückenlose Trennung der gewaltigen Materialmengen (Stahl, Kupfer, GFK/CFK, Beton) sowie deren Zuführung in die moderne Kreislaufwirtschaft.
Welche Rolle spielt der Windenergie Rückbau beim Repowering?
Repowering ist der wichtigste Treiber für den Windenergie Rückbau. Beim Repowering werden ältere, leistungsschwächere Windkraftanlagen der ersten und zweiten Generation durch hochmoderne, wesentlich leistungsstärkere Turbinen ersetzt. Oftmals kann durch das Repowering der Stromertrag eines Windparks auf der gleichen Fläche verdreifacht werden, während sich die Anzahl der Anlagen sogar reduziert.
Für Projektentwickler ist die Schnittstelle zwischen dem Abbau der Altanlagen und der Errichtung der Neuanlagen das kritischste Nadelöhr. Die m+ Industrieservice GmbH taktet den Windenergie Rückbau exakt so ein, dass er harmonisch in den Bauzeitenplan des Repowering-Projekts integriert wird. Wir räumen die Baufelder, entfernen die massiven Stahlbetonfundamente der Altanlagen und bereiten die Zuwegungen so auf, dass die Errichter der neuen Megawatt-Turbinen ohne Zeitverlust mit dem Gießen der neuen Fundamente und der Turmerrichtung beginnen können. Durch unsere Generalunternehmerschaft verhindern wir teure Leerlaufzeiten auf der Baustelle.
Warum sollte m+ Industrieservice als Generalunternehmer für den Rückbau beauftragt werden?
Ein Windenergie Rückbau ist ein logistisches Großprojekt, das unzählige hochspezialisierte Gewerke erfordert: Hochspannungselektriker, Kranfirmen, Schwertransportlogistiker, Abbruchunternehmen für Fundamente und Entsorgungsfachbetriebe für Sondermüll. Versucht ein Windparkbetreiber diese Dienstleister einzeln zu beauftragen, entsteht ein extremes Schnittstellenrisiko. Verspätet sich der Kran, staut sich der Schwerlastverkehr; wird das Fundament nicht rechtzeitig zerkleinert, verzögert sich das Repowering.
Als Generalunternehmer übernimmt die m+ Industrieservice GmbH die 360-Grad-Steuerung Ihres Rückbauprojekts. Sie haben genau einen zentralen Projektleiter. Wir planen die gesamte Kette, holen behördliche Genehmigungen für Schwertransporte ein, koordinieren unsere eigenen Demontageteams sowie verifizierte Kran- und Logistikpartner und übernehmen die volle abfallrechtliche Verantwortung. Wir garantieren Ihnen absolute Kostentransparenz und eine termingerechte, rechtssichere Übergabe des renaturierten Baufeldes.
Wie erfolgt die technische Demontage einer Windkraftanlage Schritt für Schritt?
Der mechanische Windenergie Rückbau erfolgt streng nach dem "Top-Down-Prinzip" – also von oben nach unten – und erfordert höchste Präzision. Bevor unsere Monteure den Turm besteigen, wird die Anlage medientechnisch freigeschaltet. Sämtliche Betriebsflüssigkeiten (Getriebeöle, Hydrauliköle, Kühlflüssigkeiten) werden direkt im Maschinenhaus abgepumpt, um eine Umweltgefährdung bei der späteren Kranhebung auszuschließen.
Anschließend erfolgt die eigentliche Demontage: Im ersten Hub wird der Rotorstern (Nabe inklusive der drei Rotorblätter) demontiert. Bei sehr beengten Platzverhältnissen am Boden ziehen wir die Rotorblätter (Rotor Blade Removal) einzeln (Einzelblattdemontage) in der Luft ab. Danach wird das tonnenschwere Maschinenhaus (Gondel) vom Turm gelöst und sicher zu Boden gelassen. Zuletzt erfolgt die Demontage der Turmsegmente. Handelt es sich um einen reinen Stahlturm, werden die Schraubverbindungen der Flansche gelöst. Bei Beton- oder Hybridtürmen koordinieren wir das fachgerechte Zersägen (mit Seilsägen) oder das Sprengen des Turms unter strengsten Sicherheitsauflagen, sofern eine konventionelle Krandemontage nicht wirtschaftlich ist.
Welche Kran- und Hebetechnik kommt beim Windenergie Rückbau zum Einsatz?
Die Dimensionen moderner Windkraftanlagen – mit Nabenhöhen von teils weit über 100 Metern und Gondelgewichten von über 80 Tonnen – erfordern gigantische Hebetechnik. Die m+ Industrieservice GmbH koordiniert für den Windenergie Rückbau den Einsatz der leistungsstärksten Spezialkräne Europas.
Als Hauptkran (Main Crane) setzen wir in der Regel schwere Gittermast-Raupenkräne (z.B. Liebherr LR-Serie) oder extrem leistungsfähige Mobilkräne (AT-Kräne) ein. Raupenkräne bieten den Vorteil, dass sie auch mit aufgerichtetem Ausleger und angehängter Last auf der Baustelle verfahren können, was den Rückbau mehrerer Anlagen in einem Windpark massiv beschleunigt. Zusätzlich koordinieren wir Hilfskräne (Tail Cranes) für das sichere Kippen und Ablegen langer Bauteile wie der Rotorblätter oder der Turmsektionen am Boden. Unser Engineering-Team berechnet im Vorfeld exakt die benötigten Hublasten (Load Charts), den Bodendruck und die Kranstellplätze (Kranstellflächen), um ein absolut sicheres Arbeiten zu garantieren.
Wie werden wind- und wetterbedingte Ausfallzeiten (Wetterrisiken) minimiert?
Das größte Risiko beim Windenergie Rückbau ist – paradoxerweise – der Wind selbst. Große Kranhübe mit enormen Angriffsflächen, wie sie Rotorblätter aufweisen, sind aus Sicherheitsgründen oft nur bis zu bestimmten Windgeschwindigkeiten (meist ca. 9 bis 12 m/s) zulässig. Überschreitet der Wind dieses Limit, müssen die Kranarbeiten sofort eingestellt werden.
Die m+ Industrieservice GmbH steuert dieses Wetterrisiko durch hochpräzise Einsatzplanung und modernstes Wetter-Monitoring. Wir nutzen lokale, mikrometeorologische Prognosedaten, um exakte Zeitfenster ("Weather Windows") für die kritischen Hübe zu definieren. Unsere Teams sind extrem flexibel und nutzen auch Schwachwindphasen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Sobald die kritischen Komponenten sicher am Boden liegen, läuft die Demontage der Bauteile (Zerlegung der Gondel, Zerschneiden von Rotorblättern) unabhängig von Wind und Wetter am Boden weiter. So gewährleisten wir einen kontinuierlichen Projektfortschritt auch bei schwierigen herbstlichen oder winterlichen Bedingungen in Europa.
Wie erfolgt der technische Fundamentrückbau einer Windkraftanlage?
Das Fundament einer Windkraftanlage ist ein gigantischer Stahlbetonkörper, der oftmals hunderte Kubikmeter Beton und dutzende Tonnen an Bewehrungsstahl enthält, um die enormen statischen und dynamischen Lasten des Turms in den Boden abzuleiten. Ein vollständiger Windenergie Rückbau erfordert in Deutschland zwingend die Beseitigung dieses Eingriffs in die Natur.
Die m+ Industrieservice GmbH koordiniert den schweren maschinellen Fundamentrückbau. Sobald der Turm vollständig abgetragen ist, rücken Spezialbagger an. Zunächst wird die Erdüberdeckung abgetragen. Danach zertrümmern schwere Kettenbagger, ausgerüstet mit hydraulischen Abbruchhämmern (Meißeln) und Betonpulverisierern, den hochfesten Stahlbeton. Die eingesetzten Hydraulikscheren durchtrennen die dicke Stahlbewehrung. Um eine Belästigung für Anwohner durch Staub zu vermeiden, setzen wir parallel Wassernebel-Kanonen zur Staubbindung ein. Der anfallende Bauschutt wird direkt vor Ort durch mobile Brecheranlagen auf eine definierte Korngröße zerkleinert oder per LKW abtransportiert.
Muss das Fundament beim Windenergie Rückbau komplett oder nur teilweise entfernt werden?
Die Tiefe des Fundamentrückbaus ist eine rechtliche Frage und variiert je nach Baugenehmigung, Bundesland und Pachtvertrag. Früher reichte es oft aus, das Fundament nur bis zu einer Tiefe von 1,0 bis 1,2 Metern unterhalb der Geländeoberkante (GOK) abzutragen (Teilrückbau bzw. Kappung), um eine spätere landwirtschaftliche Nutzung (Pflügen) zu ermöglichen. Der Rest des Betonblocks verblieb im Erdreich.
Heutige Genehmigungen, insbesondere auf Basis des novellierten Baugesetzbuches (BauGB) und des EEG, fordern in Deutschland jedoch fast ausnahmslos den vollständigen Fundamentrückbau inklusive aller Pfahlgründungen (soweit technisch verhältnismäßig). Die m+ Industrieservice GmbH führt den Rückbau exakt nach den behördlichen Auflagen Ihres spezifischen Standortes aus. Wir dokumentieren den vollständigen Ausbau des Fundaments fotografisch und gutachterlich, um die Freigabe der Rückbaubürgschaft (Bankbürgschaft) für Sie als Betreiber sicherzustellen.
Wie wird die Fläche nach dem Rückbau renaturiert und übergeben?
Der letzte Schritt beim Windenergie Rückbau ist die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands der Natur (Flächenrenaturierung), sofern an gleicher Stelle kein Repowering stattfindet. Dies ist oft eine zentrale Bedingung der Grundstückseigentümer (Landwirte, Forstbetriebe) und Naturschutzbehörden.
Nachdem das Fundament vollständig entfernt wurde, verfüllen wir die entstandene Baugrube mit unbelastetem, bodenähnlichem Material (zertifizierter Füllboden). Anschließend wird die Fläche mit dem zuvor abgetragenen und seitlich gelagerten Mutterboden (Oberboden) profiliert. Auch die Schotterflächen der Kranstellplätze und die massiven Zuwegungen werden vollständig zurückgebaut. Der Schotter wird aufgenommen, separiert und einer Wiederverwertung (z.B. im Straßenbau) zugeführt. Die m+ Industrieservice GmbH übergibt Ihnen und dem Verpächter am Ende eine rekultivierte, land- oder forstwirtschaftlich sofort nutzbare Fläche, was den Schlusspunkt des Projekts markiert.
Wie wird der Abtransport der demontierten Großkomponenten logistisch gesteuert?
Der Abtransport von Windkraftkomponenten ist ein logistisches Meisterstück. Sobald die Rotorblätter, die Gondel, der Triebstrang und die mächtigen Turmsegmente am Boden liegen, müssen sie schnellstmöglich vom Baufeld entfernt werden, um die Kranstellflächen für das weitere Rückbau- oder Repowering-Projekt freizuhalten. Die m+ Industrieservice GmbH plant und koordiniert diese Schwerlastlogistik als Generalunternehmer.
Für Komponenten, die direkt der Verschrottung zugeführt werden, erfolgt oftmals bereits auf der Baustelle eine Vorzerlegung. Mittels mobiler Schrottscheren und Brennschneidegeräten zerschneiden wir die Stahlsegmente auf ofengerechte Maße, sodass diese in Standard-Schrottcontainern oder auf Kippern abtransportiert werden können. Gondeln und Getriebe werden separiert und auf Tiefladern zu spezialisierten Zerlege- und Recyclinganlagen transportiert. Die Taktung der ankommenden LKW (Just-in-Time-Logistik) ist essenziell, um einen Stau auf den engen Zuwegungen zum Windpark zu verhindern.
Was passiert, wenn intakte Anlagen für den Export (Second-Hand) transportiert werden müssen?
Sehr häufig werden Windkraftanlagen in Deutschland nicht verschrottet, sondern für den Weiterbetrieb (Second-Hand-Markt) in osteuropäische Länder, nach Südamerika oder Asien exportiert. In diesem Fall müssen die Komponenten beim Windenergie Rückbau absolut zerstörungsfrei demontiert und in Übergrößen abtransportiert werden.
Wir koordinieren hierfür gigantische Schwertransporte. Für den Transport von bis zu 60 Meter langen Rotorblättern setzen wir spezielle Teleskop-Nachläufer oder moderne Bladelifter (Rotorblattadapter) ein, die es ermöglichen, die Blätter bei engen Kurvenradien in Waldgebieten aufzurichten. Für die Gondel und Turmsektionen kommen modulare Schwerlastachsen (SPMT) oder Kesselbrücken zum Einsatz. Die m+ Industrieservice GmbH übernimmt das komplette Genehmigungsmanagement: Wir beantragen die Streckengenehmigungen, organisieren notwendige Verkehrslenkungsmaßnahmen (wie das Fällen störender Bäume oder das Abmontieren von Verkehrsschildern auf der Route) und stellen die Begleitfahrzeuge (BF3/BF4).
Wie wird die Zuwegung (Infrastruktur) gemanagt und zurückgebaut?
Die Infrastruktur eines Windparks (Zuwegung) besteht aus hochverdichteten, geschotterten Wegen, die tonnenschwere Kräne und Transporte aushalten müssen. Beim Windenergie Rückbau dient diese Infrastruktur zunächst als unsere Lebensader für den Abtransport der Demontagematerialien.
Erst wenn die letzte Komponente der Anlage das Gelände verlassen hat und das Fundament entfernt wurde, beginnen wir mit dem Rückbau der Logistikinfrastruktur – sofern diese nicht vom Grundstückseigentümer übernommen wird. Wir tragen die Schotterschichten, Geotextilien und Randbefestigungen ab. Der mineralische Bauschutt wird geprüft, aufgenommen und von unserer Logistikabteilung direkt an regionale Baustellen (z.B. Straßenbau) zur Wiederverwertung vermittelt, um Transportwege kurz und die CO2-Emissionen der Entsorgung gering zu halten.
Wie hoch ist die Recyclingquote beim Windenergie Rückbau?
Windkraftanlagen sind in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft äußerst effiziente Bauwerke. Bei einem professionell durchgeführten Windenergie Rückbau durch die m+ Industrieservice GmbH können Recyclingquoten von 85 bis über 90 Prozent des Gesamtgewichts der Anlage erreicht werden.
Der Großteil der Masse einer Anlage besteht aus dem Beton und Stahl des Fundaments sowie dem Stahl des Turms. Der Stahl (Baustahl, hochlegierter Stahl aus dem Getriebe) wird hochgradig sortenrein getrennt, direkt an Stahlwerke geliefert und ohne Qualitätsverluste eingeschmolzen. Der Beton aus dem Fundamentrückbau wird in mobilen oder stationären Brecheranlagen zu zertifiziertem Recycling-Schotter (RC-Material) verarbeitet, der im Straßen- und Wegebau Verwendung findet. Auch wertvolle Nichteisenmetalle (Kupfer aus Generator und Kabeln, Aluminium) werden separiert und zu hohen Rohstoffpreisen verwertet, was die Rückbaukosten für den Betreiber signifikant senkt.
Wie lösen Sie das Problem des Rotorblatt-Recyclings (GFK/CFK)?
Das Recycling der Rotorblätter ist die anspruchsvollste ökologische und technische Herausforderung beim Windenergie Rückbau. Rotorblätter bestehen aus Glasfaser- oder Kohlefaser-verstärkten Kunststoffen (GFK / CFK) in Kombination mit Epoxidharzen und Balsaholz. Dieser Verbundwerkstoff lässt sich extrem schwer trennen und darf in Deutschland gesetzlich nicht mehr deponiert werden.
Die m+ Industrieservice GmbH koordiniert einen etablierten, nachhaltigen Verwertungsweg für diese Bauteile. Die Rotorblätter werden meist noch auf der Baustelle mittels mobiler Spezialsägen in transportfähige Stücke zerteilt. Anschließend werden sie an spezialisierte Verwertungsanlagen geliefert. Dort wird das Material geschreddert und der Zementindustrie als Ersatzbrennstoff (Co-Processing) zugeführt. Dabei verbrennt der Kunststoffanteil und substituiert fossile Brennstoffe (wie Kohle), während die geschmolzenen Glasfasern als Sand-Ersatz direkt in das Zementklinker-Produkt integriert werden (stoffliche und thermische Verwertung). Für CFK-Bauteile (Carbon) kooperieren wir zudem mit Pyrolyse-Anlagen, die Carbonfasern für den industriellen Wiedereinsatz zurückgewinnen.
Wie geht m+ Industrieservice mit Gefahrstoffen wie SF6-Gas, Ölen und Asbest um?
Obwohl Windenergie für saubere Stromerzeugung steht, enthalten die Anlagen in der Gondel und im Transformator erhebliche Mengen an umweltgefährdenden Stoffen. Die absolut rechtssichere Handhabung dieser Stoffe nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Wasserhaushaltsgesetz (WHG) hat für uns höchste Priorität.
Getriebeöle, Hydraulikflüssigkeiten und Kühlschmiermittel werden von zertifizierten Fachbetrieben vor der Demontage restlos abgepumpt und in Gefahrgut-Containern (IBC) der Aufbereitung (Reraffinierung) zugeführt. Eine besondere Gefahr stellt SF6-Gas (Schwefelhexafluorid) dar, das in den Mittelspannungsschaltanlagen als Isoliergas dient. SF6 ist das stärkste bekannte Treibhausgas (über 23.000-mal klimaschädlicher als CO2). Es wird von unseren zertifizierten Sachkundigen gasdicht abgesaugt und in Spezialdruckbehältern dem Recycling übergeben. Auch auf asbesthaltige Bauteile in sehr alten Anlagen (z.B. in Bremsbelägen) sind wir vorbereitet und entsorgen diese streng nach den Vorgaben der TRGS 519.
Führt die m+ Industrieservice GmbH den Windenergie Rückbau auch im europäischen Ausland durch?
Der Ausbau und das Repowering von Windenergie ist ein gesamteuropäisches Megathema. In vielen Ländern Europas (z.B. Spanien, Dänemark, Niederlande) erreichen aktuell die Pioniere der Windkraft das Ende ihres Lebenszyklus. Die m+ Industrieservice GmbH bietet ihr Know-how als Generalunternehmer für den Windenergie Rückbau daher nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa an.
Ein massiver strategischer Vorteil ist dabei unsere eigene operative Unternehmensstruktur in Polen. Diese Niederlassung fungiert als hochperformanter Knotenpunkt (Hub) für Rückbauprojekte im mittel- und osteuropäischen Markt (CEE) sowie im skandinavischen Raum. Mit mehrsprachigen Projektleitern, einer tiefen Kenntnis der europäischen Logistikmärkte und einem Netzwerk lokaler Kran- und Entsorgungspartner können wir europäische Großprojekte (Rückbau ganzer Windparks) deutlich schneller, interkulturell reibungsloser und kosteneffizienter abwickeln als rein national agierende Marktbegleiter.
Wie gewährleisten Sie rechtliche Compliance und Arbeitssicherheit (HSE) bei EU-Projekten?
Der Einsatz von schwerem Gerät, Kranen und Demontagepersonal ist in jedem europäischen Land durch eigene Arbeits- und Sozialgesetze streng reglementiert. Für Windparkbetreiber ist absolute Compliance unabdingbar, um nicht durch Verstöße von Subunternehmern (z.B. illegale Arbeitnehmerentsendung) in die Subsidiärhaftung genommen zu werden.
Die m+ Industrieservice GmbH operiert europaweit auf einem Fundament absoluter Rechtssicherheit. Für alle unsere Einsatzkräfte beantragen wir lückenlos die zwingend erforderlichen A1-Bescheinigungen und führen die elektronischen Vorab-Meldungen bei den Arbeitsbehörden der jeweiligen Zielländer durch. In puncto Arbeitssicherheit (Health, Safety, Environment - HSE) tolerieren wir keine Kompromisse: Wir arbeiten nach den strengen Standards der DGUV und der internationalen GWO (Global Wind Organisation). Alle Höhenarbeiter verfügen über entsprechende Zertifizierungen (PSAgA, Rettung aus Höhen). Vor jedem Hub und jeder Schicht erfolgen standortspezifische Sicherheitsunterweisungen (Toolbox-Talks).
Welche Dokumentationen erhält der Windparkbetreiber am Ende des Projekts?
Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Rechtssicherheit bilden den Abschluss unserer Leistung als Generalunternehmer. Das Ziel eines jeden Windenergie Rückbaus ist die finale Abnahme durch die zuständigen Immissionsschutz- und Baubehörden sowie die Freigabe der Rückbaubürgschaft.
Nachdem das Baufeld geräumt, das Fundament zurückgebaut und die Fläche renaturiert ist, überreichen wir Ihnen eine lückenlose Projektdokumentation. Diese Mappe enthält das Abnahmeprotokoll des Grundstückseigentümers, detaillierte Fotodokumentationen des Fundamentrückbaus (als Nachweis für die Behörden) sowie sämtliche umweltrechtlich relevanten Belege. Dazu gehören elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV), Entsorgungsnachweise für SF6-Gase, Altöle und Rotorblätter sowie die Wiegescheine für den Metallschrott und den Betonabbruch. Mit diesem "Rundum-Sorglos-Paket" ist das Projekt Windenergie Rückbau für Sie kaufmännisch und juristisch zu 100 Prozent sicher abgeschlossen.