ENTKERNUNG IN DEUTSCHLAND UND EUROPA
Entkernung von Industrie- und Betriebsflächen
Entkernungsarbeiten
LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK
Entkernung passend zu Gebäude, Fläche und Projektziel
Vorbereitung der Fläche
Prüfung von Gebäude, Zugängen, Einbauten, technischen Einrichtungen und Projektumfang als Grundlage für die Entkernung.
Rückbau von Einbauten
Kontrollierter Rückbau von festen Einbauten, Betriebseinrichtungen, technischen Komponenten und nicht mehr benötigten Anlagenbestandteilen.
Sortierung und Trennung
Trennung von Materialien, verwertbaren Bestandteilen und zu entsorgenden Stoffen nach abgestimmtem Projektablauf.
Abtransport und Entsorgung
Vorbereitung und Koordination von Verladung, Abtransport, Verwertung oder fachgerechter Entsorgung der zurückgebauten Materialien.
Kontrollierter Rückbau bis zur vorbereiteten Fläche
Eine Entkernung muss sauber vorbereitet werden, damit Gebäude, technische Einrichtungen und Materialien gezielt zurückgebaut werden können. Dafür prüfen wir zunächst die vorhandenen Einbauten, die Zugänglichkeit, mögliche Abhängigkeiten und den gewünschten Endzustand der Fläche.
Anschließend koordinieren wir Rückbau, Sortierung, Abtransport und Entsorgung. Je nach Projektumfang setzen wir die Arbeiten direkt durch m+ um oder binden geeignete Partner in den Ablauf ein.
Ablauf in vier Schritten
- Bestandsaufnahme und Abstimmung
- Planung von Rückbau und Entkernung
- Demontage, Sortierung und Abtransport
- Entsorgung, Kontrolle und Übergabe
Vorteile
- Ein zentraler Ansprechpartner
- Rund 60 erfahrene Monteure
- Deutschland- und europaweiter Einsatz
- Umsetzung direkt oder mit passenden Projektpartnern
- Rückbau, Sortierung und Entsorgung aus einer Hand
IHRE ENTKERNUNG
Lassen Sie uns Ihre Fläche gezielt vorbereiten
Professionelle Entkernungsarbeiten in Industriegebäuden und technischen Anlagenumgebungen in Deutschland und Europa
Die m+ Industrieservice GmbH ist Ihr leistungsstarker Generalunternehmer für hochkomplexe Entkernungsarbeiten in industriellen Betriebsbereichen, Produktionshallen und technischen Anlagenumgebungen.
Wir übernehmen und koordinieren den gesamten Prozess: vom selektiven Rückbau über die fachgerechte Demontage von Maschinen und Technischer Gebäudeausrüstung (TGA) bis hin zur Sortierung, dem Abtransport und der gesetzeskonformen Entsorgung. Ob direkt durch unsere eigenen, hochqualifizierten Montageteams oder in nahtloser Zusammenarbeit mit unserem erprobten Netzwerk aus spezialisierten Projektpartnern – wir realisieren Ihre Entkernungsprojekte sicher, termingerecht und transparent. Unsere operative Reichweite erstreckt sich dabei über ganz Deutschland sowie auf anspruchsvolle, grenzüberschreitende Großprojekte im europäischen Ausland.
Was genau versteht man unter industriellen Entkernungsarbeiten?
Der Begriff Entkernungsarbeiten bezeichnet im industriellen und gewerblichen Kontext den umfassenden, selektiven Rückbau eines Gebäudes oder eines Betriebsbereiches bis auf die tragenden Strukturen (die statische Hülle bzw. den Rohbau). Im Gegensatz zum Komplettabriss, bei dem das gesamte Bauwerk durch schweres Gerät abgetragen wird, zielen Entkernungsarbeiten darauf ab, die äußere Hülle und die Statik des Gebäudes für eine anschließende Sanierung, Umnutzung oder Modernisierung (Revitalisierung) vollständig zu erhalten.
In Industriegebäuden und technischen Anlagenumgebungen sind diese Arbeiten besonders anspruchsvoll. Hierbei geht es nicht nur um das Entfernen von nichttragenden Innenwänden (z.B. aus Trockenbau oder Mauerwerk), abgehängten Decken und Fußbodenaufbauten. Die m+ Industrieservice GmbH entfernt bei diesen Entkernungsarbeiten auch die gesamte technische Gebäudeausrüstung (TGA) – dazu zählen alte Lüftungskanäle, Klimaanlagen, kilometerlange Kabeltrassen, Rohrleitungssysteme für Pneumatik und Hydraulik, massive Stahlbaubühnen sowie fest verankerte, veraltete Produktionsmaschinen und Fördertechnik. Ziel ist es, ein vollständig bereinigtes Baufeld ("veränderungsbereiter Rohbauzustand") zu schaffen, das den Ausgangspunkt für neue technologische Layouts bildet.
Welche Betriebsbereiche und Industrieanlagen werden von Ihnen entkernt?
Die m+ Industrieservice GmbH verfügt über das branchenübergreifende Know-how, um Entkernungsarbeiten in unterschiedlichsten, teilweise hochsensiblen Industrieumgebungen durchzuführen. Unsere Erfahrung reicht von klassischen Produktionsbetrieben bis hin zu spezialisierten Anlagen. Wir übernehmen unter anderem die Entkernung in folgenden Bereichen:
- Produktionshallen und Fertigungsstätten: Räumung von alten Taktstraßen, Demontage von Maschinenbetten, Entfernung veralteter Stromschienen und Druckluftnetze.
- Logistikzentren und Warehouses: Rückbau von massiven Hochregallagern, Demontage von Förder- und Sortieranlagen (Sorter) sowie Entfernung von Mezzanine-Bühnen.
- Verfahrenstechnische Anlagen: Entkernungsarbeiten in der Chemie-, Pharma- oder Lebensmittelindustrie, bei denen spezielle Rohrleitungssysteme, Kessel, Abfüllanlagen und Reinraum-Installationen unter strengsten Hygiene- und Sicherheitsauflagen demontiert werden müssen.
- Technische Betriebsräume: Rückbau von Trafo-Stationen, alten Heizkraftzentralen, Kältemaschinenräumen und Server-Infrastrukturen.
Dabei ist es unerheblich, ob es sich um die Komplettentkernung einer stillgelegten Fabrik oder um die Teilentkernung eines einzelnen Hallenschiffes im Rahmen einer laufenden Betriebsmodernisierung handelt.
Warum sollte die m+ Industrieservice GmbH mit den Entkernungsarbeiten beauftragt werden?
Industrielle Entkernungsarbeiten sind durch eine extrem hohe Komplexität gekennzeichnet. Neben der reinen Muskelkraft erfordern sie tiefgreifendes technisches Verständnis für Statik, Anlagenbau und Gefahrstoffverordnungen. Die Beauftragung der m+ Industrieservice GmbH bietet Ihnen den entscheidenden Vorteil eines zentral gesteuerten Full-Service-Ansatzes (Generalunternehmerschaft).
Anstatt für jede Teildisziplin – wie die medientechnische Freischaltung, den Gerüstbau, die mechanische Demontage von Großmaschinen, die Schadstoffsanierung und den Containertransport – separate Firmen beauftragen und mühsam koordinieren zu müssen, erhalten Sie bei uns alles aus einer Hand. Wir koordinieren den Rückbau, die Demontage, die Sortierung, den Abtransport und die Entsorgung. Dies geschieht entweder direkt durch unsere eigenen, branchenerfahrenen Teams oder durch die nahtlose Einbindung von hochspezialisierten, von uns auditierten Projektpartnern (z.B. für zertifizierte Asbestsanierungen). Durch diese zentrale Steuerung eliminieren wir gefährliche Schnittstellen, minimieren Haftungsrisiken für Sie als Bauherrn und garantieren einen absolut termingerechten, budgetkonformen Projektablauf.
Wie verläuft die Planungs- und Vorbereitungsphase vor Beginn der Entkernungsarbeiten?
Ein reibungsloser, sicherer und terminlich exakter Rückbau wird fast ausschließlich in der Vorbereitungsphase entschieden. Die m+ Industrieservice GmbH überlässt hier nichts dem Zufall. Bevor der erste Bohrhammer oder die erste Hydraulikschere zum Einsatz kommt, führen unsere Ingenieure und Bauleiter ein tiefgehendes Vor-Ort-Audit (Bestandsaufnahme) der betreffenden Industriegebäude durch.
Im ersten Schritt sichten wir Bestandspläne, Statikunterlagen und eventuell vorhandene Gefahrstoffkataster. Wir analysieren die baulichen Gegebenheiten: Welche Wände sind tragend und dürfen keinesfalls angetastet werden? Wie hoch sind die zulässigen Decken- und Bodenlasten für den Einsatz unserer Abbruchroboter und Schwerlaststapler? Wir prüfen die Zugangswege für schweres Gerät und die Möglichkeiten zur Stellung von Schutt- und Schrottcontainern. Auf Basis dieser Daten erstellen unsere Experten ein detailliertes Rückbau- und Entsorgungskonzept, einen exakten Meilensteinplan sowie eine umfassende Gefährdungsbeurteilung. Dieses Konzept wird vor Projektstart transparent mit Ihren Verantwortlichen (z.B. der Werksleitung und der Fachkraft für Arbeitssicherheit) abgestimmt.
Was bedeutet die "medientechnische Trennung" vor der Entkernung?
Die medientechnische Trennung – also das fachgerechte Freischalten und Entleeren aller Versorgungssysteme – ist die absolute Grundvoraussetzung für sichere Entkernungsarbeiten in technischen Anlagenumgebungen. Ein unkontrollierter Rückbau von Leitungen, die noch unter Spannung oder Druck stehen, kann katastrophale Folgen für Mensch, Maschine und Umwelt haben.
Bevor die mechanischen Entkernungsarbeiten beginnen, koordinieren wir die systematische Kappung der Medien. Dazu gehört das Freischalten elektrischer Anlagen nach den fünf Sicherheitsregeln der Elektrotechnik. Ebenso kritisch ist der Umgang mit flüssigen und gasförmigen Medien: Wir sorgen dafür, dass Rohrleitungen für Kühlwasser, Druckluft, technische Gase, thermische Öle oder Hydraulikflüssigkeiten professionell drucklos gemacht, entleert und fachmännisch gespült werden. Diese Arbeiten werden von qualifiziertem Fachpersonal (z.B. Elektrofachkräften und Anlagenmechanikern) unseres Teams oder unserer verifizierten Projektpartner durchgeführt und lückenlos dokumentiert. Erst wenn das gesamte Gebäude oder der Teilbereich als "medienfrei" deklariert ist, geben wir das Baufeld für den mechanischen Rückbau frei.
Können Entkernungsarbeiten in Industriegebäuden bei laufendem Betrieb durchgeführt werden?
Ja, dies ist ein häufiges Szenario bei Revitalisierungsprojekten. In vielen Fällen sollen nicht ganze Fabriken, sondern nur einzelne Hallenschiffe oder Produktionslinien im Zuge einer Modernisierung entkernt werden, während in direkter Nachbarschaft weiterproduziert wird. Die m+ Industrieservice GmbH ist auf diese hochkomplexen Parallelabläufe (Bauen im Bestand) spezialisiert.
Um Ihre laufenden Produktions- und Logistikprozesse nicht zu stören und Ihre Mitarbeiter zu schützen, errichten wir physische Barrieren. Das Baufeld wird durch staubdichte Folienwände, Lärmschutzvorhänge oder feste temporäre Trockenbauwände hermetisch vom aktiven Betriebsbereich abgeschottet. Wir setzen Unterdruckhalteanlagen ein, um die Ausbreitung von Feinstaub zu verhindern. Zudem etablieren wir strikt getrennte Wegeführungen (Schwarz-Weiß-Trennung) für unser Abbruchpersonal, unsere Maschinen und den Abtransport der Materialien, sodass unser Baustellenverkehr Ihren Gabelstaplerverkehr nicht behindert. Lärm- oder erschütterungsintensive Arbeiten, wie das Stemmen von Maschinenfundamenten, werden in enger Abstimmung mit Ihrer Produktionsleitung auf Nachtschichten oder an Wochenenden verlegt.
Wie gehen Sie beim Rückbau von technischer Gebäudeausrüstung (TGA) vor?
Die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) macht in modernen Industriegebäuden oft einen erheblichen Teil der Bausubstanz aus. Der Rückbau von TGA erfordert methodisches Vorgehen, um benachbarte, noch aktive Systeme nicht zu beschädigen und Wertstoffe sauber trennen zu können.
Unsere Teams demontieren systematisch abgehängte Deckenkonstruktionen sowie die dahinterliegenden Lüftungskanäle und Klimageräte. Wir kappen und entfernen kilometerlange Kabeltrassen, Beleuchtungssysteme (Lichtbänder) und Stromschienen. Auch der Rückbau komplexer Rohrleitungssysteme aus Stahl, Kupfer oder Edelstahl (z.B. für Sprinkleranlagen, Prozesswasser oder Heizung) gehört zu unserem Tagesgeschäft. Die demontierten Komponenten werden nicht einfach von der Decke gerissen, sondern mittels Gelenkteleskopbühnen oder Scherenarbeitsbühnen kontrolliert abgelassen. Anschließend zerkleinern unsere Mitarbeiter die Rohre und Kanäle am Boden mit funkengeschützten Sägen oder Plasmaschneidern, um sie transportfähig zu machen und eine sortenreine Verwertung zu garantieren.
Welches Equipment wird für den industriellen Rückbau schwerer Anlagen eingesetzt?
In industriellen Betriebsbereichen stoßen herkömmliche Abbruchwerkzeuge schnell an ihre Grenzen, insbesondere wenn schwere Anlagen, Maschinenbetten oder massive Stahlkonstruktionen im Zuge der Entkernungsarbeiten ausgebaut werden müssen. Die m+ Industrieservice GmbH verfügt über den Zugang zu einem hochmodernen, spezialisierten Maschinenpark.
Für den Abbau massiver Betonfundamente (Maschinensockel) innerhalb der Halle setzen wir kompakte, ferngesteuerte Abbruchroboter (z.B. von Brokk) ein. Diese Maschinen sind extrem leistungsstark, können aber dank ihres geringen Eigengewichts auch auf Zwischendecken eingesetzt werden und arbeiten dank Elektroantrieb emissionsfrei (keine Abgase in der Halle). Für die Demontage von schwerem Stahlbau, alten Pressen oder veralteter Fördertechnik kommen hydraulische Scheren, Brennschneidegeräte und schwere Elektro-Gabelstapler zum Einsatz. Um tonnenschwere, nicht zerlegbare Maschinenbauteile unbeschadet durch enge Hallentore abzutransportieren, greifen wir auf hydraulische Hubgerüste (Gantries) oder Schwerlast-Panzerrollen zurück.
Was passiert bei Entkernungsarbeiten mit massiven Einbauten und Industrieböden?
Ein vollständiges Entkernungsprojekt umfasst oftmals auch die Beseitigung von massiven baulichen Veränderungen, die im Laufe der Jahre für spezifische Produktionszwecke in die Halle eingebracht wurden. Die m+ Industrieservice GmbH übernimmt den Rückbau von massiven Zwischenbühnen, Schwerlastregalen und eingehausten Meisterbüros.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Hallenboden. Häufig müssen im Rahmen der Entkernung alte Maschinenfundamente, Gruben oder tiefe Verankerungen von Hochregalen entfernt werden. Überstehende Schwerlastanker kappen wir bündig mit dem Boden. Beschädigte Epoxidharzbeschichtungen oder kontaminierte Estrichböden fräsen oder stemmen wir fachgerecht ab. Ist vertraglich eine Wiederherstellung der Bodenplatte gefordert, sorgen wir für die professionelle Verfüllung von Ausbrüchen und Gruben mit hochfestem Beton oder Spezialmörtel, sodass die Industriefläche nach Abschluss der Entkernungsarbeiten für die Installation neuer Anlagen oder für einen neuen Mietvertrag voll nutzbar und belastbar ist.
Wie koordiniert m+ Industrieservice den Umgang mit Gefahrstoffen (z.B. Asbest, KMF)?
In Industriegebäuden, insbesondere bei Baujahren vor 1993, ist das Antreffen von gefährlichen Baustoffen (Gebäudeschadstoffen) eher die Regel als die Ausnahme. Dazu zählen asbesthaltige Materialien (z.B. in alten Brandschutzklappen, Flanschdichtungen, Dachwellplatten), Künstliche Mineralfasern (KMF / alte Glas- und Steinwolle) in der Rohrisolierung, PCB-haltige Fugenmassen oder PAK-haltige Kleber unter alten Fußböden.
Die m+ Industrieservice GmbH geht bei der Gefahrstoffsanierung keine Kompromisse ein. Arbeiten an diesen Materialien dürfen nur unter strengsten Sicherheitsauflagen und oftmals in hermetisch abgeriegelten Unterdruckbereichen stattfinden (Schwarz-Weiß-Bereiche mit Personenschleusen). Wir koordinieren diese hochsensiblen Arbeiten entweder durch unser eigenes, speziell geschultes Fachpersonal (mit Sachkundenachweis nach TRGS 519 für Asbest und TRGS 521 für KMF) oder durch die Einbindung eng verbundener, auditierter Projektpartner, die auf Schadstoffsanierung spezialisiert sind. Die ausgebauten Gefahrstoffe werden in reißfesten Big-Bags staubdicht verpackt, dauerhaft gekennzeichnet und ausschließlich an behördlich genehmigten Sonderabfalldeponien entsorgt.
Wie gewährleisten Sie eine sortenreine Sortierung und nachhaltige Verwertung der Materialien?
Entkernungsarbeiten erzeugen gigantische Mengen an Abfall und Wertstoffen. Der Schlüssel zu einem wirtschaftlich und ökologisch erfolgreichen Rückbau liegt in der minutiösen Sortierung direkt am Entstehungsort in der Halle. Wir betrachten Abbruchmaterial nicht primär als Müll, sondern als wertvolle Sekundärrohstoffe (Urban Mining).
Unsere Teams separieren die Materialien bereits während der Demontage hochgradig sortenrein. Metalle werden strikt getrennt in Schrottcontainer verladen: Schwerer Maschinenguss, hochlegierter Edelstahl, reines Aluminium und wertvolle Kupferkabel aus der TGA-Demontage. Diese Sortenreinheit garantiert, dass wir an den Rohstoffbörsen maximale Schrotterlöse für Sie erzielen können, welche die Kosten für die Entkernungsarbeiten signifikant senken. Neben Metallen sortieren wir Kunststoffe, sauberes Altholz, Altglas, Gipsbaustoffe (Trockenbau) und mineralischen Bauschutt. Elektronikschrott aus Schaltschränken oder alten Anlagensteuerungen wird streng nach der europäischen WEEE-Richtlinie behandelt und dem Recyclingkreislauf zugeführt.
Wie sichern Sie die rechtliche Compliance bei Abtransport und Entsorgung (KrWG)?
Die rechtssichere Abwicklung der Abfallentsorgung ist ein kritischer Aspekt, bei dem Bauherren und Auftraggeber (Abfallerzeuger) gesetzlich in der Pflicht stehen. Fehler bei der Deklaration oder der Nachweisführung können zu empfindlichen Strafen führen. Als koordinierender Generalunternehmer nimmt Ihnen die m+ Industrieservice GmbH diese Last vollständig ab.
Wir arbeiten streng nach den Vorgaben des deutschen Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) sowie der Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV). Wir organisieren den gestaffelten Abtransport durch Containerdienste und zertifizierte Transportunternehmen. Jeder abgefahrene Container wird dokumentiert. Nach Abschluss der Entkernungsarbeiten erhalten Sie von uns eine lückenlose Projektdokumentation. Diese enthält alle elektronischen Abfallnachweisverfahren (eANV), Übernahmescheine von Deponien, Wiegescheine der Schrotthändler sowie die Entsorgungsnachweise für Gefahrstoffe. Mit diesen Dokumenten sind Sie bei jedem Umwelt-Audit auf der absolut sicheren Seite.
Führt die m+ Industrieservice GmbH Entkernungsarbeiten im europäischen Ausland durch?
Die europäische Industrielandschaft ist hochgradig vernetzt. Große Konzerne verlagern Produktionen, schließen Standorte in einem Land und revitalisieren Fabriken in einem anderen. Die m+ Industrieservice GmbH agiert hier als Ihr verlässlicher, grenzüberschreitender Partner. Wir bieten unsere Dienstleistungen rund um Entkernungsarbeiten und Industriedemontagen nicht nur in Deutschland, sondern bei entsprechenden Projektgrößen in ganz Europa an – von Skandinavien bis Südeuropa.
Eine strategisch herausragende Bedeutung für internationale Projekte kommt dabei unserer eigenen, operativ starken Unternehmensstruktur in Polen zu. Diese Niederlassung dient uns als hochperformanter Knotenpunkt (Hub) für den gesamten mittel- und osteuropäischen Markt (CEE). Durch interkulturell geschulte, mehrsprachige Projektleiter, tiefe regionale Marktkenntnis und die enge Vernetzung mit lokalen Speditionen und Logistikpartnern können wir großvolumige Entkernungsprojekte im osteuropäischen Raum deutlich agiler, kosteneffizienter und reibungsloser steuern als rein national operierende Unternehmen.
Wie wird die rechtliche Compliance bei grenzüberschreitenden Einsätzen sichergestellt?
Der internationale Einsatz von Fachkräften für Demontage und Entkernung ist durch strenge EU-Richtlinien reguliert. Für Sie als Auftraggeber ist es essenziell, dass alle Gesetze zur Arbeitnehmerentsendung (Entsenderichtlinien) eingehalten werden, um nicht durch Vorwürfe der illegalen Arbeitnehmerüberlassung oder des Sozialdumpings in die Subsidiärhaftung zu geraten.
Die m+ Industrieservice GmbH garantiert auf allen Baustellen in Europa eine 100-prozentige rechtliche Compliance. Bevor unser Personal für Entkernungsarbeiten ins europäische Ausland reist, beantragen wir für jeden Mitarbeiter die gesetzlich vorgeschriebene A1-Bescheinigung, welche die ordnungsgemäße Abführung der Sozialabgaben im jeweiligen Heimatland nachweist. Zudem übernehmen wir die komplexe elektronische Vorab-Meldung bei den Arbeits- und Zollbehörden der Zielländer (beispielsweise über das SIPSI-Portal in Frankreich). Wir stellen vertraglich sicher, dass landesspezifische Mindestlöhne, Arbeitszeitrichtlinien und lokale Arbeitsschutzvorgaben (HSE) auf unseren europäischen Baustellen strikt und ausnahmslos befolgt werden.
Wie koordinieren Sie die internationale Logistik bei Entkernungsprojekten?
Bei großen europäischen Entkernungsprojekten ist die Logistik der Taktgeber. Der Transport von schwerem Abbruch-Equipment (Roboter, Gantry-Systeme, Arbeitsbühnen) zur Baustelle und der anschließende massive Abfluss von Schrott und demontierten Maschinen (falls diese an anderen Standorten remontiert werden sollen) erfordern eine perfekte Synchronisation.
Wir steuern die internationale Logistikkette "Just-in-Time". Unser eigenes Spezialequipment wird termingerecht auf die europäische Baustelle geliefert, um Verzögerungen beim Projektstart zu vermeiden. Wir koordinieren grenzüberschreitende Schwertransporte für demontierte Industrieanlagen, holen Streckengenehmigungen ein und stellen internationale Begleitfahrzeuge. Sollten Materialien in europäische Nicht-EU-Länder (z.B. Schweiz, Großbritannien) exportiert werden, kümmern sich unsere Experten gemeinsam mit lokalen Partnern um die reibungslose Zollabwicklung. So stellen wir sicher, dass das Baufeld schnell geräumt wird und Sie die Immobilie termingerecht für die nächste Bauphase nutzen können.
Wie binden Sie externe Projektpartner in die Entkernungsarbeiten ein?
Die Philosophie der m+ Industrieservice GmbH als Generalunternehmer basiert darauf, für jede spezifische Aufgabe die absoluten Experten einzusetzen. Viele Kernaufgaben der Entkernungsarbeiten, wie die mechanische Demontage, die Logistiksteuerung und der Maschinenrückbau, werden direkt durch unsere eigenen, hochqualifizierten Teams durchgeführt.
Für hochspezialisierte Teildisziplinen – wie beispielsweise den Bau großflächiger Fassadengerüste, das Errichten komplexer Unterdruckhalteanlagen für die Asbestsanierung oder die Gestellung von 500-Tonnen-Autokränen für Hubarbeiten über das Hallendach – arbeiten wir gemeinsam mit passenden, langjährig erprobten Projektpartnern. Diese Partnerunternehmen unterliegen unseren strengen internen Audits hinsichtlich Qualität, Zuverlässigkeit und Arbeitssicherheit. Für Sie als Kunde bleibt dieser Prozess völlig transparent und unkompliziert: Sie haben keine Schnittstellenprobleme, keine mehrfachen Vertragsverhandlungen und keine Koordinationsaufwände, da die gesamte Steuerung und Gewährleistung für die erbrachten Leistungen unserer Partner vollumfänglich in den Händen der m+ Industrieservice GmbH liegt.
Welche Standards für Arbeitssicherheit (HSE) gelten auf Ihren Baustellen?
Bei Entkernungsarbeiten in Industriegebäuden herrschen enorme potenzielle Gefahren durch herabfallende Bauteile, Staub, Lärm, den Einsatz schweren Geräts und Arbeiten in großer Höhe. Arbeitssicherheit (HSE - Health, Safety, Environment) ist daher nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern die oberste Prämisse bei jedem Projekt der m+ Industrieservice GmbH.
Wir arbeiten strikt nach den Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und internationalen Sicherheitsstandards. Auf unseren Baustellen gilt eine ausnahmslose Tragepflicht für Persönliche Schutzausrüstung (PSA). Unsere Monteure und die Mitarbeiter unserer Projektpartner verfügen über gültige Zertifikate für das Führen von Flurförderzeugen, Hubarbeitsbühnen und Kränen. Bei Arbeiten in der Höhe (z.B. Demontage von Rohrbrücken oder Hallendecken) wird zwingend zertifizierte Ausrüstung gegen Absturz (PSAgA) eingesetzt. Jedes Bauprojekt wird zudem von einem verantwortlichen Bauleiter überwacht, der in engem Kontakt mit dem Sicherheits- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo) des Bauherrn steht. Vor Beginn jeder Schicht erfolgen sogenannte "Toolbox-Talks" (Kurzunterweisungen), um das Team auf die tagesaktuellen Gefahren bei den Entkernungsarbeiten hinzuweisen.
Wie erfolgt die abschließende Übergabe der Industriegebäude nach der Entkernung?
Das Endziel aller Entkernungsarbeiten ist es, Ihnen ein Baufeld zu übergeben, das exakt den vertraglichen Vereinbarungen entspricht und einen sofortigen Start der Folgegewerke (z.B. Sanierung, Innenausbau, Aufbau neuer Anlagen) ermöglicht. Das Schlagwort hierfür lautet in der Regel "veränderungsbereiter Rohbauzustand" oder "besenreine Übergabe".
Nachdem alle Rückbauarbeiten abgeschlossen sind, das gesamte Material sortiert, abtransportiert und entsorgt wurde, führen unsere Teams eine gründliche Abschlussreinigung der Hallen durch. Wir entfernen Feinstaub, Schmutz und kleine Materialreste mit professionellen Industriestaubsaugern und Aufsitzkehrmaschinen. Anschließend findet eine gemeinsame, formelle Begehung des Industriegebäudes mit Ihnen oder Ihrem Architekten statt. Wir dokumentieren die erfolgreiche Beendigung der Entkernungsarbeiten in einem rechtssicheren, beidseitig unterzeichneten Abnahmeprotokoll. Zusammen mit der Mappe aller Entsorgungs- und Verwertungsnachweise überreichen wir Ihnen damit ein komplett abgeschlossenes, erfolgreiches Projekt.