INDUSTRIEMONTAGE IN DEUTSCHLAND UND EUROPA
Industriemontagen für Maschinen und Anlagen
Industriemontage für Industrie & Gewerbe
LEISTUNGEN IM ÜBERBLICK
Montageleistungen passend zu Ihrem Projekt
Ob neue Anlage, Standortwechsel oder Umbau im laufenden Betrieb: Wir stellen die erforderlichen Leistungen passend zum Projektumfang zusammen und koordinieren die einzelnen Arbeitsschritte.
Maschinen- und Anlagenmontage
Montage von Maschinen, Produktionsanlagen und technischen Betriebseinrichtungen nach den jeweiligen Projektvorgaben.
Demontage und Remontage
Kontrollierter Abbau, eindeutige Kennzeichnung und Wiederaufbau von Maschinen und Anlagen am bisherigen oder neuen Standort.
Ausrichtung und Positionierung
Fachgerechte Positionierung und Ausrichtung der Komponenten unter Berücksichtigung der örtlichen und technischen Anforderungen.
Koordination und Logistik
Abstimmung von Montageablauf, Zugangswegen, Transport, Hebetechnik und beteiligten Projektpartnern.
Klare Abläufe für eine zuverlässige Umsetzung
Eine erfolgreiche Industriemontage beginnt mit einer sorgfältigen Vorbereitung. Gemeinsam mit Ihnen erfassen wir die Anforderungen, prüfen die örtlichen Gegebenheiten und legen den Leistungsumfang fest.
Anschließend koordinieren wir die benötigten Monteure, Arbeitsmittel und Projektpartner. Während der Umsetzung sorgen klare Zuständigkeiten und abgestimmte Abläufe dafür, dass die Montage kontrolliert und planbar durchgeführt wird.
Ablauf in vier Schritten
- Bestandsaufnahme und Abstimmung
- Planung und Vorbereitung
- Montage oder Remontage
- Kontrolle und Übergabe
Vorteile
- Ein zentraler Ansprechpartner
- Rund 60 erfahrene Monteure
- Deutschland- und europaweiter Einsatz
- Flexible Projektabwicklung
IHR MONTAGEPROJEKT
Lassen Sie uns über Ihre Anforderungen sprechen
Industriemontagen
Industriemontagen, Maschinenverlagerung & Anlagenrückbau
Die m+ Industrieservice GmbH unterstützt Unternehmen bei Industriemontagen, Verlagerung, Demontage und Verwertung von Maschinen, Anlagen und Betriebseinrichtungen.
Abhängig vom Projektumfang übernehmen wir gezielt einzelne Teilleistungen oder begleiten Ihr gesamtes Vorhaben als Generalunternehmer – von der ersten Bestandsaufnahme vor Ort bis zur abschließenden, schlüsselfertigen Übergabe. Mit hochqualifizierten Teams, modernstem Schwerlastequipment und einem grenzüberschreitenden Netzwerk realisieren wir komplexe Industrieprojekte in Deutschland und ganz Europa.
Was bedeutet der Full-Service-Ansatz der m+ Industrieservice GmbH in der Praxis?
Ein Full-Service-Ansatz bedeutet bei uns die lückenlose Übernahme aller technischen, logistischen und organisatorischen Aufgaben eines Industrieprojekts. Industrielle Veränderungen – ob die Verlagerung einer einzelnen CNC-Maschine oder der komplette Umzug einer Produktionsstätte – binden enorme interne Ressourcen. Hier treten wir als zentraler Problemlöser und Generalunternehmer auf.
Anstatt verschiedene Dienstleister für Elektrik, Schwerlastlogistik, Mechanik und Statik koordinieren zu müssen, haben Sie bei der m+ Industrieservice GmbH einen festen Projektleiter (Single Point of Contact). Wir steuern den gesamten Prozess: von der initialen 3D-Vermessung der Hallen über die Erstellung von Risikoanalysen und Demontageplänen bis hin zum Verpacken, dem Transport, der Remontage und der finalen Vorbereitung zur Inbetriebnahme. Dieser integrierte Ansatz schließt Schnittstellenverluste aus, minimiert Reibungsverluste und garantiert die strikte Einhaltung des Zeitplans.
Wie läuft die erste Bestandsaufnahme und Projektierungsphase ab?
Die Qualität der Vorbereitung entscheidet über den Erfolg der Ausführung. Daher beginnt jedes unserer Projekte mit einer akribischen, systematischen Bestandsaufnahme vor Ort. Unsere Ingenieure und Techniker erfassen dabei nicht nur die technischen Spezifikationen der zu bewegenden Maschinen und Betriebseinrichtungen, sondern analysieren das gesamte Umfeld.
- Infrastrukturanalyse: Wir prüfen Zufahrtswege, Hallentore, Bodenbelastbarkeiten und die vorhandene Infrastruktur für Flurförderzeuge oder hydraulische Hubgerüste.
- Technische Dokumentation: Alle Anlagenkomponenten, Kabelbäume, Pneumatikleitungen und Schnittstellen werden vor der Demontage fotografisch und schematisch dokumentiert (Match-Marking).
- Gefährdungsbeurteilung: Gemeinsam mit Ihren Sicherheitsbeauftragten identifizieren wir potenzielle Risiken im laufenden Betrieb, prüfen den Umgang mit Gefahrstoffen (z.B. Kühlschmierstoffen) und erstellen ein maßgeschneidertes Sicherheitskonzept.
- Meilensteinplanung: Auf Basis der gesammelten Daten entwickeln wir einen detaillierten Bauzeiten- oder Umzugsplan, der exakt auf Ihre Produktionsfenster (z.B. Werksferien, Wochenenden) abgestimmt ist.
Können auch nur einzelne Teilleistungen beauftragt werden?
Ja, unser Leistungsportfolio ist vollständig modular aufgebaut. Die m+ Industrieservice GmbH passt sich flexibel an Ihren individuellen Bedarf und die Kapazitäten Ihres eigenen Instandhaltungspersonals an. Wenn Sie beispielsweise die elektrische Demontage intern mit eigenen Betriebselektrikern durchführen möchten, übernehmen wir ausschließlich die mechanische Demontage, das Ausbringen der Schwerlasten und den Sondertransport.
Ebenso können Sie uns gezielt nur für die Endmontage und das Lasereinmessen von Neuanlagen im Auftrag des Maschinenherstellers buchen oder uns exklusiv mit der rechtssicheren Verwertung und Verschrottung von Alt-Anlagen betrauen. Sie definieren den Scope, wir liefern die exakt passende Lösung und das benötigte Spezialequipment.
Welche Arten von Maschinen, Anlagen und Betriebseinrichtungen montieren Sie?
Die Montagekompetenz der m+ Industrieservice GmbH deckt ein extrem breites industrielles Spektrum ab. Unsere Teams aus Industriemechanikern, Mechatronikern und zertifizierten Monteuren sind branchenübergreifend im Einsatz. Wir montieren und installieren:
- Produktions- und Werkzeugmaschinen: Schwere CNC-Bearbeitungszentren, Fräswerke, industrielle Drehmaschinen, mechanische und hydraulische Pressenanlagen sowie komplette Spritzgusslinien.
- Lagersysteme und Intralogistik: Ein besonderer Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt auf dem Aufbau komplexer, statisch anspruchsvoller Betriebseinrichtungen. Dazu zählen Schwerlastregale, Palettenregale, Kragarmregale für die Langgutlagerung, mehrgeschossige Fachbodenanlagen und automatisierte Fördertechnik.
- Automatisierungstechnik: Robotikzellen, Schweißstraßen, Verpackungsmaschinen und Fließbandanlagen für die Automobil- und Zuliefererindustrie.
- Prozesstechnik: Abfüllanlagen, Industrieöfen und Filteranlagen in der Lebensmittel- oder Chemieindustrie unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsstandards.
Welches Spezialequipment wird für die mechanische Einbringung und Aufstellung verwendet?
Industriemontage beginnt oft dort, wo normale Gabelstapler an ihre Grenzen stoßen. Um tonnenschwere Lasten sicher durch enge Hallenschiffe zu manövrieren und auf den Millimeter genau zu platzieren, greift die m+ Industrieservice GmbH auf einen hochmodernen Fuhrpark an Spezialwerkzeugen zurück.
Zu unserem Standardequipment gehören hydraulische Hubgerüste (Gantry Systems). Diese portalartigen Kransysteme ermöglichen es uns, schwerste Maschinenkomponenten auch bei sehr geringer Deckenhöhe sicher anzuheben und abzulassen. Für den bodenschonenden Quertransport innerhalb der Fabrikhallen nutzen wir Luftkissen-Transportsysteme (bei empfindlichen Epoxidharzböden) oder gelenkte Schwerlast-Panzerrollen. Darüber hinaus koordinieren wir den Einsatz von Industriekränen, Elektro-Kompaktstaplern und mobilen Schwerlastkränen, um Anlagenkomponenten durch das Hallendach oder speziell geöffnete Fassadenelemente einzubringen.
Wie gewährleisten Sie die geforderte Präzision (Ausrichtung und Verankerung) bei der Montage?
Die Langlebigkeit und Prozesssicherheit einer Industrieanlage hängt maßgeblich von ihrer geometrischen Ausrichtung ab. Bereits minimale Abweichungen aus der Lotrechten oder Waagerechten führen zu erhöhtem Verschleiß an Spindeln, Lagern und Führungen oder – im Fall von Lagersystemen – zum Verlust der statischen Tragfähigkeit.
Bei der Feinjustierung arbeiten wir mit optischen Lasermessgeräten (Laser-Trackern) und digitalen Präzisionswasserwaagen. Maschinenbetten werden nach Herstellervorgabe mit speziellen Maschinenfüßen, Nivellierkeilen oder durch das Unterfüttern mit Passblechen auf Hundertstelmillimeter genau nivelliert. Die finale Verankerung im Hallenboden erfolgt gemäß den statischen Berechnungen. Hierfür verarbeiten wir ausschließlich bauaufsichtlich zugelassene Befestigungssysteme wie chemische Verbundanker, Injektionsmörtel oder mechanische Schwerlastdübel. Das finale Anzugsdrehmoment aller sicherheitsrelevanten Verbindungen wird mit geeichten Drehmomentschlüsseln überprüft und für Sie dokumentiert.
Was unterscheidet eine strukturierte Anlagen-Demontage von einem reinen Abriss?
Ein industrieller Rückbau, wie ihn die m+ Industrieservice GmbH durchführt, ist ein hochgradig analytischer Prozess, der das Gegenteil von Zerstörung darstellt. Während bei einem Abriss (Verschrottung) lediglich auf Geschwindigkeit und Materialtrennung geachtet wird, steht bei der Demontage der Erhalt des Anlagenwertes und die Wiederverwendbarkeit im Fokus.
Wenn eine Anlage für den Wiederaufbau an einem anderen Standort, den Weiterverkauf oder die Einlagerung demontiert wird, muss jeder Arbeitsschritt reversibel sein. Wir erstellen detaillierte Demontageprotokolle. Alle Steckverbindungen, Schläuche, Kabel und mechanischen Passungen werden vor der Trennung eindeutig codiert und beschriftet (Match-Marking). Empfindliche Baugruppen (wie Schaltschränke, Sensorik, Servomotoren) werden demontiert, gegen Feuchtigkeit versiegelt und in maßgefertigten Transportkisten erschütterungsfrei verpackt. Nur diese systematische Herangehensweise garantiert, dass eine Anlage nach der Remontage wieder fehlerfrei hochfahren kann.
Wie gehen Sie bei der Demontage mit Gefahrstoffen und Restflüssigkeiten um?
Die fachgerechte und umweltschonende Entleerung von Anlagen ist ein kritischer Meilenstein in jedem Demontageprojekt. Maschinenbetten, Hydraulikaggregate und Kühlsysteme enthalten oft hunderte Liter an potenziell umweltgefährdenden Flüssigkeiten. Die m+ Industrieservice GmbH arbeitet hier streng nach den Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG).
Vor der ersten mechanischen Trennung von Baugruppen leiten wir die medientechnische Demontage ein. Dazu gehört das professionelle Abpumpen von Hydraulikölen, Schmierstoffen, Emulsionen, Kühlschmierstoffen (KSS) und thermischen Ölen in zugelassene IBC-Container oder Spezialfässer. Leitungen werden mit Druckluft freigeblasen, um ein unkontrolliertes Austreten von Restflüssigkeiten während des Krantransports zu verhindern. Gefährliche Anbauteile oder kontaminierte Filter werden separiert und einer fachgerechten Entsorgung mit entsprechendem Nachweis zugeführt, sodass für Ihr Unternehmen keinerlei Umweltrisiko entsteht.
Ist ein Industrierückbau oder eine Demontage unter laufendem Betrieb möglich?
Ja, in den meisten Fällen lassen sich großflächige Produktionsstillstände nicht realisieren. Die m+ Industrieservice GmbH ist darauf spezialisiert, Demontagen, Teilrückbauten und Modernisierungen (Retrofits) parallel zum regulären Schichtbetrieb Ihres Unternehmens durchzuführen.
Dies erfordert eine nahtlose Koordination. Wir errichten physische Trennungen in den Hallen – etwa durch staubdichte Planenwände, Schallschutzwände oder Schweißerschutzvorhänge. Dadurch verhindern wir, dass Staub, Funkenflug oder Lärm benachbarte Hochpräzisionsmaschinen oder die Logistik beeinträchtigen. Arbeitsbereiche und Verkehrswege für unsere Gabelstapler werden strikt von Ihren innerbetrieblichen Wegen getrennt (Schwarz-Weiß-Trennung). Um die Beeinträchtigung weiter zu minimieren, verlegen wir besonders lärm- oder vibrationsintensive Rückbauarbeiten, wie das Stemmen von Maschinenfundamenten, in die Nachtschichten oder auf die Wochenenden.
Welche Prozessschritte umfasst eine schlüsselfertige Maschinenverlagerung (Door-to-Door)?
Eine schlüsselfertige Betriebs- oder Maschinenverlagerung (Relocation) ist ein logistisches Meisterstück, bei dem wir die volle Verantwortung für das Projekt "Door-to-Door" (von Werkstor zu Werkstor) übernehmen. Der Prozess der m+ Industrieservice GmbH gliedert sich in folgende Hauptphasen:
- Projektsteuerung & Auditierung: Vermessung der Alt- und Neu-Standorte, Layout-Planung am Zielort, Überprüfung der Traglasten und Fundamente.
- Fachgerechte Demontage: Entleerung der Fluide, elektrische und mechanische Trennung, lückenlose Dokumentation und Markierung.
- Industrieverpackung: Reinigung der Komponenten, Korrosionsschutz (VCI-Folien), Fixierung beweglicher Achsen und seetüchtige Verpackung in maßgeschneiderten Holzkisten (falls erforderlich).
- Schwerlastlogistik & Transport: Verladung mittels Spezialkranen. Organisation des Straßen-, Schienen- oder Seetransports, inkl. Einholung von Sondergenehmigungen für Schwertransporte und Gestellung von Begleitfahrzeugen (BF3/BF4).
- Einbringung & Remontage: Abladen am neuen Standort, Einbringen in die Halle, mechanischer Wiederaufbau, Laserausrichtung und Bodenverankerung.
- Inbetriebnahme-Support: Unterstützung Ihrer Techniker oder der Hersteller beim Wiederanschließen der Energieversorgung und beim finalen Testlauf.
Wie lange dauern typische Verlagerungsprojekte und wie minimieren Sie Ausfallzeiten?
Die Dauer variiert extrem: Die Verlagerung eines einzelnen Drehzentrums innerhalb derselben Stadt kann in 48 Stunden abgeschlossen sein, während die Relocation einer kompletten Fabrik ins Ausland mehrere Wochen oder Monate in Anspruch nimmt. Dennoch ist unser oberstes Ziel stets die radikale Minimierung Ihrer Ausfallzeiten (Downtime).
Wir erreichen dies durch das Konzept der sequenziellen Verlagerung. Anstatt das gesamte Werk gleichzeitig abzuschalten, verlagern wir Maschineninseln schrittweise. Maschine A wird demontiert und am neuen Standort wieder hochgefahren, während Maschine B noch produziert. Zudem setzen wir auf hochflexible Einsatzzeiten: Wir nutzen Werksferien, Feiertage, verlängerte Wochenenden und rollierende Schichtsysteme (24/7-Montage), um den Maschinenumzug genau dann durchzuführen, wenn Ihre Produktion ohnehin ruht.
Wie gewährleisten Sie die Sicherheit sensibler Maschinen während des Transports?
Sensible Produktionsanlagen – wie Messmaschinen, Halbleiter-Equipment oder optische Sortieranlagen – vertragen weder Erschütterungen noch klimatische Schwankungen. Um Beschädigungen auszuschließen, beginnt die Transportsicherheit bei uns lange vor der Beladung.
Freischwingende Maschinenachsen und Roboterarme werden durch spezielle Transportsicherungen starr arretiert. Je nach Transportweg (LKW, Seefracht) werden die Anlagen in Sperrschichtfolie (Aluverbundfolie) eingeschweißt, mit Trockenmittelpads versehen und vakuumiert, um Korrosion durch Kondenswasserbildung (Schwitzwasser) komplett auszuschließen. Für den Straßentransport nutzen unsere Logistikpartner luftgefederte Tieflader. Um lückenlose Transparenz zu gewährleisten, statten wir hochsensible Güter auf Wunsch mit Schock-Indikatoren, Tilt-Sensoren (Kippsensoren) und GPS-Klima-Trackern aus, die jeden Stoß und jede Temperaturänderung lückenlos aufzeichnen.
Was beinhaltet die Industrieverwertung und das Asset Management?
Häufig stehen Unternehmen bei Restrukturierungen, Werksschließungen oder Modernisierungen vor dem Problem, dass Alt-Anlagen den dringend benötigten Platz blockieren. Die m+ Industrieservice GmbH löst dieses Problem durch eine professionelle Industrieverwertung. Anstatt Anlagen einfach teuer zu entsorgen, analysieren wir deren monetären Restwert.
Wir übernehmen die fachgerechte Demontage und führen noch funktionstüchtige Maschinen, Transformatoren, Werkzeuge oder Lagersysteme dem Sekundärmarkt (Gebrauchtmaschinenmarkt) zu. Dadurch generieren wir Rückflüsse für Ihr Unternehmen, die Sie direkt als "Return on Investment" zur Refinanzierung der Abbaukosten oder für Neuanschaffungen nutzen können. Für Anlagen, die technologisch völlig veraltet sind, organisieren wir die professionelle Verschrottung. Hierbei erzielen wir durch die saubere Trennung und Fraktionierung von Wertstoffen (z.B. schwerer Guss, legierter Stahl, Kupferkabel, Aluminium) maximale Schrotterlöse, die wir transparent mit Ihnen verrechnen.
Kauft die m+ Industrieservice GmbH gebrauchte Betriebseinrichtungen und Regalsysteme direkt an?
Ja, in vielen Fällen agieren wir nicht nur als Dienstleister, sondern direkt als Ankäufer. Dies gilt insbesondere für intakte, normgerechte Lagersysteme und Betriebseinrichtungen, die in einem der Kernkompetenzfelder unseres Unternehmens liegen. Wenn Sie beispielsweise Ihr Lager auflösen oder modernisieren, begutachten wir Ihre gebrauchten Kragarmregale, Palettenregale oder Schwerlast-Fachbodenregale.
Erfüllen die Systeme die aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen, bieten wir Ihnen einen direkten Festpreisankauf an. Wir bauen die Regalanlagen auf unsere Kosten ab, verpacken sie, transportieren sie ab und lagern sie in unseren eigenen Depots ein. Für Sie bedeutet das: Keine Vermarktungsrisiken, keine Demontagekosten und eine sofort besenrein übergebene Halle zu einem festgelegten Stichtag.
Wie erfolgt die rechtssichere Entsorgung nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)?
Industrieller Rückbau erzeugt unweigerlich Abfälle, die nach den strengen Richtlinien des deutschen Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) behandelt werden müssen. Als Ihr Partner übernimmt die m+ Industrieservice GmbH die volle abfallrechtliche Verantwortung auf der Baustelle.
Alle anfallenden Materialien werden bereits bei der Demontage vor Ort sortenrein separiert. Elektronikschrott (Platinen, Frequenzumrichter) wird nach WEEE-Richtlinien entsorgt, während Kunststoffe, Isolationsmaterialien und Bauschutt (z.B. aufgestemmter Beton von Maschinenfundamenten) in separaten Mulden gesammelt werden. Besondere Vorsicht gilt bei gefährlichen Abfällen (z.B. asbesthaltige Dichtungen, ölgetränkte Bindemittel oder schwermetallhaltige Akkus). Wir kooperieren ausschließlich mit zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben. Nach Abschluss des Projekts erhalten Sie von uns lückenlose Entsorgungsnachweise und Übernahmescheine. Diese Dokumentation ist zwingend erforderlich, um bei Audits für Ihr betriebliches Umweltmanagementsystem (z.B. ISO 14001) absolute Rechtssicherheit nachweisen zu können.
Setzen Sie Projekte auch im europäischen Ausland um und welche Rolle spielt dabei Polen?
Die europäische Industrie ist eng verflochten, und Werksschließungen in Westeuropa gehen häufig mit dem Neuaufbau in Mittel- und Osteuropa (CEE) einher. Die m+ Industrieservice GmbH ist für diese grenzüberschreitenden Verlagerungen (Cross-Border-Relocations) hervorragend aufgestellt. Wir begleiten Unternehmen europaweit – sei es beim Aufbau eines neuen Logistikzentrums in Skandinavien oder bei der Verlagerung einer Fertigungslinie nach Südosteuropa.
Eine strategisch zentrale Rolle spielt dabei unsere starke Präsenz und eigene Unternehmensstruktur in Polen. Diese Niederlassung fungiert als hochperformanter operativer Hub für den osteuropäischen Markt. Durch unsere interkulturell geschulten, zweisprachigen Projektleiter und Montageteams vor Ort schließen wir Sprachbarrieren aus, kennen die lokalen behördlichen Anforderungen und können logistische Prozesse zwischen Deutschland und Osteuropa (z.B. LKW-Gestellung, Zollformalitäten bei Nicht-EU-Beteiligung, lokale Krangestellung) deutlich schneller, kosteneffizienter und reibungsloser abwickeln als reine Inlandsorganisationen.
Wie stellen Sie die arbeitsrechtliche Compliance bei grenzüberschreitenden Einsätzen sicher?
Der Einsatz von Montagepersonal im europäischen Ausland ist durch strenge EU-Richtlinien reguliert, um illegale Arbeitnehmerüberlassung und Sozialdumping zu verhindern. Für Sie als Auftraggeber ist absolute Compliance hier entscheidend, um Strafen aus der Subsidiärhaftung zu vermeiden.
Die m+ Industrieservice GmbH operiert hier zu 100 % rechtssicher. Vor jedem Auslandseinsatz beantragen wir für sämtliche Mitarbeiter die zwingend erforderlichen A1-Bescheinigungen, die den Verbleib im heimischen Sozialversicherungssystem nachweisen. Zudem kümmern wir uns um alle elektronischen Vorab-Meldungen gemäß der EU-Entsenderichtlinie bei den jeweiligen nationalen Arbeitsbehörden (beispielsweise SIPSI in Frankreich oder Limosa in Belgien). Wir garantieren die Einhaltung der im Zielland geltenden Mindestlöhne, Arbeitszeitgesetze und spezifischen lokalen Arbeitsschutzvorschriften, sodass Ihr Projekt auf einem rechtlich völlig sicheren Fundament steht.
Welche Arbeitssicherheits- und Qualitätsnormen werden auf den Baustellen angewendet?
Sicherheit (Health, Safety & Environment - HSE) ist die absolute Prämisse bei jedem Projekt der m+ Industrieservice GmbH. Wir arbeiten strikt nach den hohen deutschen Standards der Berufsgenossenschaften (DGUV), unabhängig davon, in welchem europäischen Land das Projekt stattfindet.
- Gefährdungsbeurteilungen: Für jeden Arbeitsschritt, sei es der Einsatz von Hubarbeitsbühnen oder das Anschlagen von Schwerlasten, liegen schriftliche Risk Assessments vor.
- Zertifiziertes Personal: Unsere Mitarbeiter verfügen über gültige Staplerscheine, Kranscheine und Unterweisungen für die Nutzung von Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA).
- UVV-Prüfung: Jedes eingesetzte Werkzeug, von der Rundschlinge bis zum hydraulischen Hebezeug, ist aktuell UVV-geprüft.
- Normenkonformität: Die Montage von Regalsystemen erfolgt zwingend nach DIN EN 15635, Stahlbauten nach Eurocode 3 (DIN EN 1993). Verändern wir Maschinen bei einer Remontage maßgeblich, unterstützen wir Sie beratend im Hinblick auf die Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) und eine eventuell neu erforderliche CE-Kennzeichnung.